© Tetiana Yurchenko/Shutterstock.com
Individuelle Datenbanklösungen in einer grafischen Umgebung

Synchronisation mit LIMBAS


Mit dem LIMBAS-Framework lassen sich ähnlich zu Access individuelle Datenbanklösungen in einer grafischen Umgebung umsetzen. Vielfach wird es in den Bereichen CRM, Prüfmittelmanagement, Betriebsmittelmanagement, Access-Alternativen bis hin zu ERP-Systemen eingesetzt. Dabei ist eine häufig gewünschte Funktionalität von Datenbankanwendungen die Verfügbarkeit verschiedener Arten der Synchronisation.

Insbesondere im Enterprise-Umfeld darf ein Synchronisationsfeature nicht fehlen. Das LIMBAS-Framework bietet dazu zwei eigenständige Lösungsansätze, die neben den klassischen Datenexport- und -importfunktionen das Publizieren von Projekten sowie eine Datensynchronisation im Master-und-Slave-Verfahren bietet. Beide Funktionalitäten sind unabhängig voneinander, bilden aber zusammen ein wirkungsvolles Werkzeug, um ein Projekt auf mehreren LIMBAS-Instanzen gleichzeitig zu betreiben oder auch strukturierte Entwicklungsumgebungen zu erstellen.

Das LIMBAS Deployment

Das Deployment-Modul ist ein Werkzeug, das es erlaubt, eine in LIMBAS erstellte Lösung, eine Applikation, ein Fachverfahren oder ein Projekt auf eine oder mehrere Instanzen zu klonen bzw. zu veröffentlichen. Nehmen wir als Beispiel eine Mitarbeiterverwaltung, die mit LIMBAS umgesetzt worden ist. Diese Mitarbeiterverwaltung soll nun dezentral an mehrere Filialen weitergegeben werden. Jede Niederlassung betreibt ihre eigene LIMBAS-Instanz. Dazu muss die gesamte Datenbankstruktur wie Tabellen, Trigger oder Abfragen sowie Formulare, Berichte oder Erweiterungen mit dem Zielsystem abgeglichen und synchronisiert werden. Die vorhandenen Datenbestände dürfen dabei nicht beeinflusst werden. Händisch wäre dieser Vorgang sehr mühsam und würde die Gefahr bergen, leicht Dinge zu übersehen. Das Deployment-Modul ermöglicht dagegen eine sichere und einfache Art der Synchronisation im Master-und-Slave-Verfahren, um eigenständige und unabhängige LIMBAS-Instanzen zu erstellen oder anzupassen. Ebenso ist es damit möglich, die eigentliche Projektentwicklung auf unterschiedlichen Entwicklungsinstanzen bis hin zum Produktivsystem zu verwalten.

Wie funktioniert nun dieses Deployment-Modul? Es wird ein kompletter Export aller Tabellenstrukturen, Systemtabellen sowie Skripterweiterungen erstellt, in ein Archiv gepackt, zum Slave geschickt, dort ausgepackt und wieder importiert. Während dieses Vorgangs werden vorhandene Tabellenstrukturen abgeglichen und lokale Einstellungen, Nutzerdaten oder individuelle Anpassungen auf die Zielsysteme übertragen. Administrieren kann man die Synchronisation als Administrator im LIMBAS-Toolmenü. Dazu gibt es jeweils einen eigenen Funktionsreiter im Import- sowie im Exportmenü mit der Bezeichnung Sync-Export und Sync-Import.

Unter dem Reiter Sync-Export verbirgt sich die Administrationsoberfläche zum Erstellen und Exportieren eines Archivs. Dieses Archiv kann entweder als Archivdatei gespeichert oder direkt an ein Zielsystem gesendet und dort importiert werden. In diesem Fall beinhaltet die Exportfunktion auch die Importfunktion. Nicht immer möchte man das gesamte System synchronisieren, so bietet sich die Möglichkeit, die Module auszuwählen, die in den Synchronisationsprozess mit einbezogen werden sollen. Dazu gehören unter anderem Tabellen, Formulare, Berichte, aber auch Rechte, Systemtabellen oder Funktionen, die nach dem Import ausgeführt werden. Praktische ...

Neugierig geworden? Wir haben diese Angebote für dich:

Angebote für Gewinner-Teams

Wir bieten Lizenz-Lösungen für Teams jeder Größe: Finden Sie heraus, welche Lösung am besten zu Ihnen passt.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang