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Tipps zur Visualisierung am Flipchart

Übung macht den Meister!


Die Visualisierung von Ergebnissen wird in der täglichen Arbeit immer wichtiger. Visualisierungen der Sitzungsinhalte dienen einem besseren Verständnis bei allen Beteiligten und könnennn so die Motivation in einem Meeting verstärken. Dafür gibt es einfache Tipps und Tricks für die Gestaltung eines Flipchartbogens, die das Ergebnis deutlich verbessern können – ob Flipchart, Whiteboard oder digitales Tool spielt dabei keine Rolle.

Mit Fokus auf die wesentlichen Informationen dient eine Visualisierung ganz einfach als Dokumentation der Besprechung und der vereinbarten Ergebnisse. Das spart Zeit und lässt sich schnell in die täglichen Abläufe integrieren.

Schrift und Stifthaltung

Damit deine Visualisierungen auch lesbar sind, kommt es darauf an, beim Schreiben die richtigen Größenverhältnisse zwischen Unter-, Ober- und Mittellängen zu erzeugen. Schreibe so, dass die Mittellänge jeweils eine Kastenhöhe einnimmt (Abb. 1). Die Ober- und Unterlängen sind dann nur noch einen halben Kasten hoch. Dadurch ergibt sich ein Verhältnis von 3:2.

steurer_uebung_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Schriftart und Stiftwahl spielen eine wichtige Rolle

Bei der Wahl des richtigen Stifts empfehle ich dir solche mit Keilspitze anstelle einer Rundspitze. Diese sind aufgrund der unterschiedlichen Dicken der Schrift besser lesbar. Zusätzlich wird die Lesbarkeit durch eine passende Schrifthaltung unterstützt.

Der Stift wird im 45-Grad-Winkel gehalten, und die lange Stiftseite der Keilspitze zeigt zur Körpermitte. Zu Beginn noch etwas ungewohnt, wird das Schreiben auf dem Flipchart mit jedem Wort einfacher. Diese Regel gilt sowohl für Rechtshänder als auch für Linkshänder. Bei einigen Stiftmarken sind die Keilspitzen drehbar und auch für Linkshänder anpassbar.

Ein Störfaktor für eine saubere und lesbare Schrift können deutlich aufgedruckte und sichtbare Linien oder Kästen auf dem Papier sein. Denn diese können eine Variation der Schriftgröße sowie die Lesbarkeit der Visualisierung erschweren. Solltest du kein anderes Papier zur Verfügung haben, hilft ein einfacher Trick. Dreh die Flipchart-Bögen einfach um – beim Schreiben kannst du die Linien noch ausreichend erkennen und als Hilfestellung nutzen. Für deine Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind die Linien nicht mehr sichtbar und der Fokus liegt auf der Visualisierung.

Bei der Schriftart ist im Prinzip alles erlaubt: Blockschrift genauso wie Schreibschrift. Nutzt du Blockschrift, empfehle ich dir Gemischtschreibung anstatt der reinen Nutzung von Großbuchstaben. Teste, welche Schriftart sich für dich gut anfühlt und auch lesbar ist!

Ein weiterer Hinweis dient der Anordnung der Buchstaben zueinander. Achte darauf, dass die Buchstaben eng genug beieinanderstehen. Gesperrte Wörter (Wörter mit großen Abständen zwischen den einzelnen Buchstaben) können wir auf dem Flipchart oder Whiteboards nur schwer entziffern. Ein Buchstabe sollte vom näch...

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