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Interview mit Sebastian Bergmann, Stefan Priebsch und Arne Blankerts

„Die Teams sind auf einem guten Weg.“


Auf der IPC im Frühling letzten Jahres haben wir uns mit Stefan Priebsch und Sebastian Bergmann unterhalten. Seitdem ist fast ein Jahr vergangen, ein neues Major Release hat das Licht der Welt erblickt. Grund genug zu fragen, was sich im letzten Jahr getan hat.

PHP Magazin: Herzlich Willkommen Arne, Stefan und Sebastian. Im letzten Jahr haben wir uns auf der IPC Spring schon einmal unterhalten, dabei ging es sehr stark um das Thema Codequalität. Sebastian, was hat sich im letzten Jahr getan?

Sebastian Bergmann: Das ist natürlich eine Frage, die ich nicht allgemein für alle PHP-Entwicklerteams da draußen beantworten kann. Weil ich ja als Entwickler von Werkzeugen wie beispielsweise PHP Unit, den Entwicklern Tools an die Hand gebe und nicht in jedem Team mit dabei bin und sehen kann, wie die Tools eingesetzt werden, und ob sie tatsächlich zu einer Qualitätsverbesserung führen. Bei den Teams, mit denen ich in den letzten zwölf Monaten zusammengearbeitet habe, die ich gecoacht und trainiert habe, kann ich dann allerdings doch feststellen, dass sich die Qualität doch deutlich verbessert hat und die Teams auf einem guten Weg sind. Das liegt zum einen am besseren und verstärkten Einsatz der Tools, zum anderen aber auch an den Verbesserungen an den Tools selber, die übrigens oft durch Feedback der Entwicklerteams angestoßen werden.

PM: Alle sprechen vom Outsourcing ihrer Projekte in die Cloud. Bringt Zends Vorstoß mit der Zend Developer Cloud etwas in Bezug auf Qualität?

Stefan Priebsch: Ich sehe per se erst mal keinen Zusammenhang zwischen Cloud und Qualität. Ich glaube, dass viele ein Problem damit haben, ihre Applikationen überhaupt in die Cloud zu bringen, weil es die Architektur der Applikationen nicht sinnvoll hergibt. Im Zusammenhang mit Qualität kann ich Folgendes sagen: Ich habe im letzten Jahr auf der ZendCon eine Livedemo gesehen, in der gezeigt wurde, wie direkt per Klick aus der IDE Code in die Cloud deployt wurde. Das sieht jetzt auf den ersten Blick sehr spannend aus – ist wahrscheinlich auch sehr managementkompatibel – kann aber eigentlich nur bedeuten, dass ungetesteter Code live deployt wird, und das kann ja nicht Sinn und Zweck einer vernünftigen Softwareentwicklung sein.

PM: Über was reden wir denn jetzt, Qualität oder Architektur?

Bergmann: Naja, das ist einer der Punkte, wo die beiden Themen wieder einmal sehr eng miteinander verwoben sind. Ich habe die gleichen Bedenken wie Stefan, wenn ich so eine Demo von einem Produkt sehe, wo ein einze...

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