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Zeitzonenunterstützung mit Zend_Date und MySQL

Mittag in San Francisco, Abend in London


Bei wie vielen Projekten haben wir bereits Best Practices im Bereich I18N angewendet? Übersetzungen sind leicht, Zahlenformate ebenfalls. Bei Text-Encoding und Zeitzonen wird es schon etwas kniffliger. Gerade bei Letzterem lohnt sich allerdings ein genaueres Hinschauen: Applikationsdaten, die über Zeitangaben verfügen, können relativ leicht flexibel gehalten werden, was für den internationalen Einsatz der Software extrem wichtig ist. Wie Zeitzonenunterstützung realisiert werden kann, zeigt dieser Artikel.

Weshalb sollte man überhaupt eine Software so schreiben, dass sie verschiedene Zeitzonen unterstützt, wenn Entitäten über Datumsinformationen verfügen, die doch sowieso fix in die Datenbank geschrieben werden? Stellen wir uns vor, wir sind ein in London ansässiger Freelancer, der PHP-Entwicklung anbietet. Einer unserer Kunden ist dieses große Maschinenbauunternehmen, für das wir vor Kurzem eine Dokumentenverwaltung geschrieben haben, die intern von der Finanzabteilung eingesetzt wird. Dieses Unternehmen ist im Begriff zu expandieren, und wir feiern bis zur bitteren Sperrstunde den Verkauf weiterer Arbeitsplatzlizenzen mit ein paar Freunden in einer Kneipe. Die Lizenzen sind für das neue Büro in San Francisco vorgesehen, wo das Unternehmen eine neue Außendienststelle gründet. Michael, der vorherige Finanzabteilungschef und einer der Hauptanwender unseres Dokumentenverwaltungstools, wird in den USA das neue Büro beziehen. An einem Nachmittag, zwischen halbvollen Umzugskisten und bei trübem London-Wetter, führt er Tim, seinen Nachfolger, in die Bedienung der Software ein.

Michael, Tim und der 8-Stunden-Unterschied

„Siehst du“, sagt Michael, „sobald du einmal fertig mit dem Dokument bist, klickst du den Teilen-Button und das Dokument landet automatisch in meiner Inbox.“ Er lehnt sich zurück und schnippt mit den Fingern: „So einfach ist das“. Ein paar Tage vergehen. Tim hat sich als Abteilungsleiter eingefunden und mittlerweile sogar einen Benutzeraccount für die Dokumentenverwaltung bekommen, was der Systemadministrator vor einer gefühlten Ewigkeit mit einem Brummen und einem „Wird umgehend erledigt“ angekündigt hatte. Michael richtet sich bereits sein Büro auf der anderen Seite der Weltkugel ein.

Die Software verrichtete in den vergangenen Monaten ihre Arbeit wirklich gut, und jeder ist zufrieden, wie leicht das Teilen und Bearbeiten von Dokumenten von der Hand geht, und wie sehr der Informationsfluss in der Abteilung gestiegen ist. Was keinem bislang aufg...

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