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Wie Interdisziplinarität dem Unternehmenserfolg dient

Wie Interdisziplinarität dem Unternehmenserfolg dient


Das Wasserfalldenken ist in Unternehmen allgegenwärtig. Gestützt durch diese Erfahrung werden Teams nur aus einer Disziplin und nicht über Disziplin- und Abteilungsgrenzen hinweg besetzt. Damit einhergehend werden Projektziele nur selten interdisziplinär vereinbart. Daher messen die beteiligten Unternehmensbereiche Projekterfolg unterschiedlich. Entsprechend werden Prioritäten im Projekt unterschiedlich gesetzt. Löst man diese Widersprüche nicht auf, wird man im Projektalltag stolpern.

Projekte verlaufen schwierig, weil zum Projektstart elementare Fragen nicht gestellt werden. So ist in vielen Projekten weder klar, wer genau zum Projektteam gehört, noch was im Projekt erreicht werden soll. Wenn diese Fragen nicht geklärt sind, fallen alle Beteiligten unter Projektdruck in altbewährte Muster zurück. Diese Muster sind geprägt von Wasserfalldenken, Selbstverteidigung und Schuldvorwürfen gegenüber anderen Projektbeteiligten. Um Projekte erfolgreich abzuschließen, ist es aber notwendig, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Wie kann man das erreichen?

Die große erste Unbekannte: das Projektteam

Eine sehr einfache Frage bringt viele Projektbeteiligte ins Schlingern: „Wer ist im Team?“ Diese Frage wird für Softwareprojekte sehr unterschiedlich beantwortet. Fragt man das Management eines Unternehmens, werden dieses häufig alle Beteiligten zum Team zählen, die an die Projektsteuerungsebene berichten. Fragt man „weiter unten“ an, werden vielleicht nur noch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der IT genannt. In vielen Fällen begreifen sich die Entwickler und Entwicklerinnen als das Projektteam. Alle anderen Beteiligten liefern im Verständnis der Entwickler und Entwicklerinnen Vorarbeiten und Inhalte.

In der Praxis findet sich oft eine Gruppe, die sich für das Projekt zuständig fühlt. Diese definiert für sich selbst, das Projektteam zu sein. Diese Entscheidung kann jeder Mitarbeiter bzw. jede Mitarbeiterin für sich selbst treffen. In Extremfällen finden sich in großen Unternehmen Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen zu Projektmeetings ein, bei denen Aufgabe und Rolle für alle anderen gänzlich unbekannt sind. Wenn eine solche Situation in einem klassisch-hierarchischen (großen) Unternehmen entsteht, in dem das offene Fragen unternehmenskulturell nicht verankert ist, nehmen Personen an bestimmten Arbeitstreffen teil, von denen die anderen nicht sicher wissen, wie überhaupt der betreffende Name lautet. Die Projektmethode SWBLM („So wie beim letzten Mal“) zeig...

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