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AngularJS blickt mit Version 2 in die mobile Zukunft

Zukunftsvisionen


Wer eine Vision hat, der soll zum Arzt gehen – das sagte einst Deutschlands beliebtester Bundeskanzler, Helmut Schmidt. Das Team des JavaScript-Frameworks AngularJS hat allerdings solche Visionen – in Form von Gedanken über Version 2 des Frameworks. Die Vorgaben sind dabei eindeutig: AngularJS wird für die Zukunft designt, und das heißt in erster Linie: für Mobile.

AngularJS ist das Framework, über das man spricht, wenn es darum geht, JavaScript in einem Atemzug mit Enterprise-Applikationen zu nennen. Das mag zum einen an seiner Architektur liegen, die für viele genau das abbildet, was sie erwarten, um Applikationen zu entwickeln, die Enterprise-Ansprüchen gerecht werden sollen. Zum anderen kann es natürlich auch nicht schaden, in Google einen mächtigen Partner an seiner Seite zu wissen. Jetzt also hat das Team mit den Arbeiten an AngularJS 2.0 begonnen. Und gleich von Beginn an lässt man diejenigen daran teilhaben, die das Framework am Ende auch nutzen wollen: die Entwickler. Um auch wirklich in allen Bereichen mitreden zu können, hat das Team alle Designdokumente auf Google Drive zusammengefasst und zum Download zur Verfügung gestellt [1].

Die Zukunft kann kommen

Das Hauptaugenmerk von Angular 2.0 liegt auf mobilen Apps, denn dort sieht das Team den meisten Handlungsbedarf. Darüber hinaus sollen Data Binding und erweiterbares HTML ebenso eine Rolle spielen wie das Thema Testbarkeit, der zweite Schwerpunkt des Teams. Auch wenn es um die Zielplattformen geht, erkennt man deutlich, dass man im Team bereit ist, alte Zöpfe abzuschneiden. So soll neben aktuellen Chrome-, Firefox-, Opera- und Safari-Versionen auch der Internet Explorer ab Version 11 bedient werden. Im Bereich Mobile geht man einen ähnlichen Weg: iOS soll ab Version 6 unterstützt werden, Windows Phone 8+ und Firefox Mobile – und somit auch Firefox OS – stehen ebenfalls auf der Liste.

Wie ernst es dem Team ist, merkt man vor allem daran, dass AngularJS 2.0 komplett in ECMAScript 6 entwickelt wird. Zwar wird der Code mit Traceur gegen ES5 kompiliert [2], um zu gewährleisten, dass das Framework überall eingesetzt werden kann, aber die Ausrichtung zeigt dennoch klar in die Zukunft.

Die Einfachheit des Seins

War AngularJS bisher eher für eine nicht gerade unkomplizierte Lernkurve bekannt, will das Team nun verstärkt daran arbeiten, viele Dinge in Zukunft einfacher zu gestalten. Zum einen betrifft das natürlich das Templating und die Direktiven. So soll das API für die Direktiven vereinfacht, neue K...

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