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Editorial

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie unglaublich schnell die Zeit vergeht. Schon sind wir alle wieder in den Mai getanzt, und in wenigen Wochen können wir auf das erste Halbjahr 2015 zurückblicken. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber für mich ist die Zeit einfach so verflogen.

Mir fällt dabei besonders auf, dass die größten Neuerungen erst noch auf uns zukommen. Das Release von PHP 7, neue Major-Versionen der großen Frameworks (Laravel einmal außen vor gelassen) und … ja, und etwas in eigener Sache. Denn aktuell befindet sich das Team in der heißen Phase; wir arbeiten mit Hochdruck an einer großen Neuerung, die für Sie – unsere Leser – und uns einige spannende Perspektiven bietet. Noch spannender ist dabei eigentlich die Tatsache mit anzusehen, wie viele beteiligte Stakeholder in Einklang gebracht werden müssen: Von der Redaktion als Auftraggeber über das Marketing und die Salesabteilung bis hin zu den Entwicklern, die all die Wünsche, die auf sie einprasseln, unter einen Hut bekommen müssen. Diese Momente, in denen allen Beteiligten das so richtig bewusst wird, sind es, die einem den Segen der agilen Entwicklung vor Augen führen. Allerdings möchte ich darüber im Moment noch nicht allzu viel verraten. Nur so viel: Behalten Sie phpmagazin.de gut im Auge!

Aber gut, kommen wir zurück zum letzten halben Jahr und den Dingen, die wir uns vorgenommen haben. Nach nun etwas mehr als vier Monaten fällt mir auf, dass ich viel zu wenig von dem angegangen habe, was ich mir vorgenommen hatte. Gut, in AngularJS habe ich mich aufgrund privaten Interesses ein wenig verbissen, aber sonst ...? PHP 7 habe ich mir vor gefühlten Urzeiten angesehen, dabei wird ja gerade das dieses Jahr noch extrem spannend. Und im Frontend? Nun, das eine oder andere Framework habe ich überflogen, aber reicht das?

Wenn ich also so zurückblicke, wenn ich das restliche Jahr im Hinterkopf behalte und mir vor Augen führe, was in Zukunft für Änderungen, neue Technologien und Techniken auf uns zukommen, dann kann ich nur den Hut ziehen vor jedem, der mit Fug und Recht von sich behaupten kann, ein Full-Stack-Entwickler zu sein – und es dabei noch schafft, einen interessierten Blick über den oft zitierten Tellerrand zu werfen.

Ob es nun ein Vorteil ist, ein wahrer Spezialist auf einem Gebiet zu sein oder überall ein profundes Wissen zu besitzen, darüber lässt sich trefflich streiten. Beides hat seine Vorteile, beides aber auch die Ecken und Kanten, die einem das (Entwickler-)Leben so richtig schwer...

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