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Agiles Wissen über Karten vermitteln? Geht nicht? Geht doch!

Agiles Wissen als Baukasten


Viele Unternehmen oder Abteilungen denken, sie würden agil arbeiten. Doch ob man dabei immer die richtigen Regeln einhält oder den richtigen Ton trifft, steht auf einem anderen Blatt. Was wäre nun, gäbe es einen Karteikasten, der dabei hilft, Fragen rund um agiles Arbeiten zu beantworten?

PHP Magazin: Ihr habt ein neues Projekt, beziehungsweise überhaupt ein Produkt, auf den Markt gebracht und das heißt „sminca“. Was ist das?

Judith Andresen: „smincas“ sind Karteikästen. Wir verstehen die smincas als agilen Baukasten, der Fragen rund um agiles Arbeiten beantwortet. Die Karten sind klein, pragmatisch und bemalbar. Der sminca-Kasten fasst kompakt an einem Ort Wissen zu Themen, wie zum Beispiel agile Methodenbausteine, Kommunikation, Team oder Veränderung zusammen. Aktuell besteht er aus 180 Karten.

andresen_interview_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: So schick können Karteikarten sein

PM: Das ist ein Karteikasten mit agilem Inhalt? Klingt nach einer sehr neuen Idee.

Judith: Eigentlich ist das eine total alte Idee. Ich habe in der Vergangenheit ehrenamtlich in der Jugendverbandsarbeit gewirkt. Damals hatten wir Spielekarteien; das waren nach Themen sortierte Kästen. Je nach Thema habe ich mir da die passende Karte rausgesucht. Das ist genau die Idee, die wir wieder aufgenommen haben. Man fragt sich, welches Thema möchte ich hier bewältigen, oder was möchte ich spielerisch erarbeiten. Dann gucke ich im Kasten beim entsprechenden Thema und wähle ein Spiel aus. Genauso funktionieren die smincas. Wenn du zum Beispiel in einem Team das Gefühl hast, es läuft im Bereich Moderation etwas unrund, nimmst du dir den sminca-Kasten. Im Bereich Moderation findest du dann verschiedene Methodenbausteine, die dir helfen können oder dich inspirieren, welchen neuen Ansatz du versuchen könntest.

PM: Du bist also durch das Vorwissen über die Spielekarteien auch auf die Idee gekommen? Oder kam die Idee bei dir aus dem Team? Wie kam es letztlich zu der Idee, einen solchen Karteikasten zu entwickeln?

Judith: Wir wussten nicht, dass wir eine Spielekartei nachbauen müssen. Die Idee stammt aus unserem Arbeitsalltag. Wir haben intern bei uns angefangen, Wissen zusammenzufassen. Am Anfang war das auf Flipcharts, die sich automatisch aus Fotoprotokollen ergaben. Wir haben dann relativ schnell festgestellt, dass uns das nicht reicht. Wir brauchten die Möglichkeit, die visualisierten Inhalte zu kommentieren. Dadurch haben wir angefangen, Zettel zu malen. Links hatten wir den eigentlichen Inhalt, also den Kern, den wir vermitteln wo...

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