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Starthilfe für DevOps: Continuous Testing

Am laufenden Band


Es gibt den Mythos, dass es bei DevOps allein darum geht, alles bislang Aufgebaute zu verwerfen und von Grund auf neu zu starten. Oft werden DevOps als eine Kultur oder Bewegung oder Praxis beschrieben, die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Softwareentwickler und anderen IT-Profis betont.

Und es ist in der Tat so, dass die Adaption von DevOps eine Art kulturelle Kehrtwende für Mensch, Prozess und Technologie in den Bereichen Entwicklung, Testing und Betrieb erfordert.

Aus diesem Grund ist die Implementierung dieses Konzepts für viele Organisationen eine Herausforderung, vor allem im Bereich Legacy-Systeme. Warum also überhaupt DevOps, und welche Vorteile haben sie? Und welche Schritte können Organisationen unternehmen, um erfolgreich mit DevOps zu arbeiten?

Warum DevOps?

Eine der Herausforderungen, mit der vor allem große Unternehmen konfrontiert sind, ist die Verbesserung von Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen IT- und Businessteams. DevOps ist im Wesentlichen die Veränderung der IT-Kultur und fokussiert auf schnelle IT-Services durch die Einführung von agilen und schlanken – „lean“ – Praktiken. Die Betonung liegt dabei auf „Menschen und Kultur“, mit dem erklärten Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Entwicklungsteams zu verbessern. Insbesondere adressieren DevOps traditionelle Siloteamstrukturen, die den vielfältigen Bedürfnissen moderner Unternehmen nicht mehr gerecht werden. DevOps befassen sich mit der „philosophischen“ Trennung zwischen Entwicklung, Testing und Betrieb, die zu einer mangelhaften Kommunikation, Zusammenarbeit und Integration geführt hat. Und, was noch mehr ist, DevOps sind dazu da, den Einsatz digitaler Technologien zu beschleunigen.

DevOps-Implementierungen verwenden Technologien – insbesondere Automatisierungstools –, die sich die zunehmend programmierbare und dynamische Infrastruktur aus der Perspektive des Lebenszyklus zunutze machen können. IT-Organisationen nutzen daher DevOps-Praktiken vor allem, um die häufigeren Softwarereleases in der Softwareproduktion zu verankern. Das beschleunigt die Time-to-Market für neue Produkte und Dienstleistungen und verbessert die Kundenzufriedenheit.

Laut einer Forrester-Umfrage basieren neue Softwareentwicklungszyklen tatsächlich auf den drei Hauptschwerpunkten der DevOps-Praktiken – schnellere Releasezyklen sind ja eines ihrer Charakteristika: Erstens haben mehr als 24 Prozent der Unternehmen tägliche und wöchentliche Softwarereleases. Zweitens glauben 47 Prozent, dass...

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