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Spezielle Händlerpflichten im E-Commerce

Darfs ein bisschen mehr sein?


Onlineshopbetreiber haben vor allem im Business-to-Consumer-Bereich (B2C) viele Handlungs- und Informationspflichten. Neben den allgemeinen Pflichten kommen je nach Branche jedoch noch verschiedene spezielle Händlerpflichten dazu.

Betreiber eines Onlineshops haben insbesondere im Verhältnis zu privaten Endkunden (B2C) eine ganze Reihe von Handlungs- und Informationspflichten. Neben solchen Pflichten allgemeiner Natur kommen – je nach Branche – noch spezielle Pflichten hinzu.

Allgemeine Pflichten

Über die folgenden Punkte müssen Verbraucher vor Abgabe einer Bestellung klar und deutlich aufgeklärt werden:

  • über die einzelnen technischen Schritte, die zu einem Vertragsschluss führen

  • darüber, ob der Vertragstext nach dem Vertragsschluss von dem Unternehmer gespeichert wird und ob er dem Kunden zugänglich ist

  • über Korrekturmöglichkeiten im Bestellprozess, die durch angemessene, wirksame und zugängliche technische Mittel zur Verfügung gestellt werden, mit deren Hilfe der Kunde Eingabefehler vor Abgabe seiner Bestellung erkennen und berichtigen kann

  • über die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehenden Sprachen

  • darüber, dass der Zugang einer Bestellung unverzüglich auf elektronischem Weg bestätigt wird

  • über die Möglichkeit, die Vertragsbestimmungen einschließlich der allgemeinen Geschäftsbedingungen bei Vertragsschluss abzurufen und in wiedergabefähiger Form zu speichern

  • über sämtliche einschlägigen Verhaltenskodizes, denen sich der Unternehmer unterwirft, sowie über die Möglichkeit eines elektronischen Zugangs zu diesen Regelwerken

  • über die inhaltlich verantwortliche Person (nebst ladungsfähiger Anschrift) bei redaktionell gestalteten Angeboten

  • wesentliche Eigenschaften der Waren oder Dienstleistungen in dem für das Kommunikationsmittel und für die Waren und Dienstleistungen angemessenen Umfang

  • Identität, beispielsweise den Handelsnamen sowie die Anschrift des Ortes, an dem der Händler niedergelassen ist, seine Telefonnummer und gegebenenfalls seine Telefaxnummer und E-Mail-Adresse sowie gegebenenfalls die Anschrift und die Identität des Unternehmers, in dessen Auftrag er handelt

  • zusätzlich die Geschäftsanschrift des Unternehmers und gegebenenfalls die Anschrift des Unternehmers, in dessen Auftrag der Händler handelt, an die sich der Verbraucher mit jeder Beschwerde wenden kann, falls diese Anschrift von der Anschrift der Niederlassung abweicht

  • Gesamtpreis der Waren oder Dienstleistungen einschließlich aller Steuern und Abgaben oder in den Fällen, in denen ...

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