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Im Porträt: Masha Kubyshina Salvado und Simone Fasse

Frauen in der Tech-Branche


Frauen sind in der IT weiterhin die Ausnahme. Nur 15 Prozent Frauen arbeiten in IT-Berufen. Der Anteil weiblicher CIOs und CTOs in Deutschland ist noch geringer. Dass es auch anders geht, soll unsere Artikelserie „Women in Tech“ beweisen. Darin stellen wir ebenso spannende wie inspirierende Frauen vor, die erfolgreich in der IT-Branche Fuß gefasst haben. Dieses Mal mit Masha Kubyshina Salvado und Simone Fasse.

An dieser Stelle im Heft wollen wir spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben. Aber auch Themen wie Geschlechtervorurteile, Herausforderungen oder Förderungsmöglichkeiten kommen zur Sprache.

Unsere erste Women in Tech: Masha Kubyshina Salvado

Zunächst erzählt uns Masha Kubyshina Salvado, Gründerin und CEO von BlueWordAi, ihre Geschichte. Nach einem Studium der englischen Philologie und der Fotografie folgte eine lange Karriere im Marketing, Sales und Operations, bis sie sich entschloss, in die Tech-Branche zu wechseln. 2014 begann Masha mit der Arbeit an der Sprach-App 5per5 und gründete dann Anfang 2016 schließlich BlueWordAi.

Masha ist in Russland aufgewachsen und wurde von ihren Eltern sehr früh in Richtung Technologie geschubst. Doch ihr Lebenslauf verlief nicht völlig geradlinig: Als ich neun war (Ende der 1980er), haben mich meine Eltern für einen Programmierkurs angemeldet. Dort haben wir sehr einfache Dinge programmiert; wir haben z. B. gelernt, wie man Autos auf dem Bildschirm „zeichnet“ und wie die Zeichnung bewegt wird. Zweimal pro Woche musste ich spätabends eine Stunde mit der Metro fahren, um zu dem Kurs zu kommen. Außer mir waren dort überwiegend Jungs.

In meiner Kindheit und Jugend war ich kein typischer „Entwickler“, aber ich wollte schon immer selbst Websites erstellen und an Optik, Design und Content arbeiten. Es ist fantastisch, aus dem Nichts heraus etwas erschaffen zu können. Obwohl ich in der Schule Mathe geliebt habe, habe ich dann in Barcelona englische Philologie studiert. Da ich aber nicht als Lehrer arbeiten wollte, habe ich mich entschlossen, noch einen Bachelor in Fotografie dranzuhängen.

Danach bin ich nach San Franciso gezogen und arbeitete dort als Fotografin für ein kleines Fashion-Start-up; irgendwie wurde ich dann dessen Grafikdesigner. Und dann habe ich das Marketing entdeckt: Ich habe in abendlichen Marketingkursen zwei Jahre lang gelernt, wie man mit Influencern arbeitet, wie man Social Media nutz...

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