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Teil 3: Tabuthema Burn-out: Strategien und Tipps gegen die Erschöpfung

So läuft man dem Zusammenbruch davon


Wer das Burn-out vermeiden möchte, soll sich doch einen anderen Job suchen – das hört man oft, wenn es um die Arbeitsbedingungen in der IT-Branche geht. Mit den richtigen Strategien kann man jedoch auch die eigene Stressresistenz erhöhen.

Artikelserie

Teil 1: Tabuthema Burn-out: Daten, Zahlen, Fakten

Teil 2: Tabuthema Burn-out: Wie Arbeitsmethoden und -bedingungen in das Burn-out führen

Teil 3: Tabuthema Burn-out: Strategien und Tipps gegen die Erschöpfung

Nicht jeder kann oder will seinen Job gleich aufgeben, wenn es mal stressig wird. Stress im Berufsleben ist doch normal! Die Grenzen des Normalen zeigen allerdings bereits Teil 1 und 2 der Artikelserie auf: Wer 80 Stunden pro Woche unter einem Mikromanager leidet, nur 40 davon bezahlt bekommt und dabei versucht, unklare Anforderungen zu erfüllen, die sich wieder ändern, sobald man mehr als zehn Zeilen Code geschrieben hat, sollte dringend die Beine in die Hand nehmen. Das Burn-out droht.

Job-Pivot oder nicht?

In solchen Fällen sollte die Entscheidung gegen den Job klar sein. Manchmal ist die Kündigung aber trotzdem keine Option, oder es sind ganz andere Bedingungen, die dennoch zur Belastung werden. Hier gilt dann, dass Stress individuell verschieden wahrgenommen wird. Was den einen anstrengt, geht am anderen vielleicht spurlos vorbei. Insofern ist es normal, dass Menschen bereits in deutlich weniger katastrophalen Situationen einen subjektiv enormen Leidensdruck verspüren können. Es bedeutet aber auch, dass manche Menschen selbst unter den stressigsten Bedingungen gesund bleiben.

Ein Jobwechsel ist darum nicht immer der einzige Lösungsansatz. Wer seinen Job grundlegend mag, aber gerne ein bisschen weniger davon gestresst wäre, kann auf verschiedenen Ebenen ansetzen, um das eigene Wohlbefinden zu erhöhen.

Aufgaben selektieren

Eine wichtige Strategie stellt dabei die richtige Priorisierung anstehender Aufgaben dar. Einige Ansätze dafür stellt unser Artikel zur Prokrastination [1] bereits vor – auch wenn die Grundprobleme der Überlastung und der Prokrastination erst einmal sehr unterschiedlich wirken, geht es in beiden Fällen doch darum, sich von anstehenden Aufgaben nicht unter Druck setzen zu lassen.

Die „Eisenhower-Matrix“ ist darum auch für vielbeschäftigte Menschen anwendbar. Dabei geht es um Mut zur Lücke und um das Delegieren von Arbeit: Was nicht dringend und nicht wichtig ist, wird nicht erledigt, zumindest nicht selbst und sofort. Dringende, aber nicht wichtige Aufgaben werden delegiert; nur d...

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