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PHP Magazin
Einen eigenen Alexa Skill kreieren

Alexa mit Pfiff

Nachdem Amazon im Smartphonemarkt nicht wirklich Fuß fassen konnte, hat der Alleshändler sprachbasierte Assistenten als neues Gefechtsfeld avisiert. Entwickler dürfen Alexa mit eigenen Skills ausstatten, die Fragen beantworten und Produkte verkaufen.

Tam Hanna


Gleich zu Beginn eine wichtige Abklärung: Alexa unterscheidet sich von Spracherkennungsprodukten wie Lernout & Hauspies legendärem Dragon dadurch, dass es grammatikbasiert arbeitet. Das bedeutet, dass das Produkt nicht beliebige Informationen aufnehmen kann. Entwickler legen stattdessen eine Liste von Ausdrücken an, die der Engine danach als Wissensbasis zur Bewertung eingehender Sprachinformationen dient.

Außer Frage steht, dass diese Vorgehensweise zu einer Einschränkung der Möglichkeiten führt und die Arbeit des Entwicklers erschwert. Auf der Habenseite steht allerdings, dass ein derartiges Spracherkennungssystem ob der reduzierten Anzahl von Möglichkeiten wesentlich genauer arbeiten kann und zudem mit weniger Rechenleistung auskommt. Ein Paradebeispiel für derartige Systeme liefert Microsoft mit dem Kinect SDK – der Sensor der ersten Generation erreichte mit sauber aufgebauten Grammatiken auch auf sehr leistungsschwacher Hardware brauchbare Resultate.

In die Breite

Amazons Sprachassistent Alexa ist auf eine lernfähige Erweiterbarkeit ausgelegt. Das als Skill (Fertigkeit) bezeichnete Progrämmchen erlaubt es Entwicklern, mehr oder weniger beliebige Intelligenz in Richtung des Servers zu jagen. Hierzu benötigt man nicht einmal ein Alexa-Gerät – eine Workstation reicht für erste Tests völlig aus.

Die Arbeiten an Alexa Skills beginnen prinzipiell im Backend, das unter [1] auf Benutzer wartet. Es ist empfehlenswert, sich mit einem Konto anzumelden, das auch für die Arbeit mit AWS freigeschaltet ist.

Klicken Sie im nächsten Schritt auf die Option Create Skill, um den Assistenten anzuwerfen. Im Feld Skill Name erhält die neue Funktion einen Namen, als Default Language wollen wir German (DE) auswählen. Zum Zeitpunkt der Drucklegung unterstützt Amazon die in Abbildung 1 gezeigten Orte.

Abb. 1: Alexa ist geografisch beschränkt

Der Assistent fragt danach, welches Modell für die Entgegennahme der Daten verantwortlich ist. Wir entscheiden uns hier für Custom und klicken danach auf den Knopf Create skill. Amazon setzt uns nach getaner Arbeit in der hauseigenen Web-IDE ab, in der Sie den eigentlichen Skill erzeugen (Abb. 2).

Abb 2: Alexa Skills entstehen im Browser

Das von Alexa bereitgestellte Projektskelett ist noch nicht betriebsbereit. Im Interesse der Übersichtlichkeit wollen wir im ersten Schritt dafür sorgen, dass es ausführbar ist. Dazu müssen wir die rechts im Fenster eingeblendeten Schritte abarbeiten. Die auf der linken Seite eingeblendeten Komponenten des Skills...

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Einen eigenen Alexa Skill kreieren

Alexa mit Pfiff

Nachdem Amazon im Smartphonemarkt nicht wirklich Fuß fassen konnte, hat der Alleshändler sprachbasierte Assistenten als neues Gefechtsfeld avisiert. Entwickler dürfen Alexa mit eigenen Skills ausstatten, die Fragen beantworten und Produkte verkaufen.

Tam Hanna


Gleich zu Beginn eine wichtige Abklärung: Alexa unterscheidet sich von Spracherkennungsprodukten wie Lernout & Hauspies legendärem Dragon dadurch, dass es grammatikbasiert arbeitet. Das bedeutet, dass das Produkt nicht beliebige Informationen aufnehmen kann. Entwickler legen stattdessen eine Liste von Ausdrücken an, die der Engine danach als Wissensbasis zur Bewertung eingehender Sprachinformationen dient.

Außer Frage steht, dass diese Vorgehensweise zu einer Einschränkung der Möglichkeiten führt und die Arbeit des Entwicklers erschwert. Auf der Habenseite steht allerdings, dass ein derartiges Spracherkennungssystem ob der reduzierten Anzahl von Möglichkeiten wesentlich genauer arbeiten kann und zudem mit weniger Rechenleistung auskommt. Ein Paradebeispiel für derartige Systeme liefert Microsoft mit dem Kinect SDK – der Sensor der ersten Generation erreichte mit sauber aufgebauten Grammatiken auch auf sehr leistungsschwacher Hardware brauchbare Resultate.

In die Breite

Amazons Sprachassistent Alexa ist auf eine lernfähige Erweiterbarkeit ausgelegt. Das als Skill (Fertigkeit) bezeichnete Progrämmchen erlaubt es Entwicklern, mehr oder weniger beliebige Intelligenz in Richtung des Servers zu jagen. Hierzu benötigt man nicht einmal ein Alexa-Gerät – eine Workstation reicht für erste Tests völlig aus.

Die Arbeiten an Alexa Skills beginnen prinzipiell im Backend, das unter [1] auf Benutzer wartet. Es ist empfehlenswert, sich mit einem Konto anzumelden, das auch für die Arbeit mit AWS freigeschaltet ist.

Klicken Sie im nächsten Schritt auf die Option Create Skill, um den Assistenten anzuwerfen. Im Feld Skill Name erhält die neue Funktion einen Namen, als Default Language wollen wir German (DE) auswählen. Zum Zeitpunkt der Drucklegung unterstützt Amazon die in Abbildung 1 gezeigten Orte.

Abb. 1: Alexa ist geografisch beschränkt

Der Assistent fragt danach, welches Modell für die Entgegennahme der Daten verantwortlich ist. Wir entscheiden uns hier für Custom und klicken danach auf den Knopf Create skill. Amazon setzt uns nach getaner Arbeit in der hauseigenen Web-IDE ab, in der Sie den eigentlichen Skill erzeugen (Abb. 2).

Abb 2: Alexa Skills entstehen im Browser

Das von Alexa bereitgestellte Projektskelett ist noch nicht betriebsbereit. Im Interesse der Übersichtlichkeit wollen wir im ersten Schritt dafür sorgen, dass es ausführbar ist. Dazu müssen wir die rechts im Fenster eingeblendeten Schritte abarbeiten. Die auf der linken Seite eingeblendeten Komponenten des Skills...

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