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Influencer-Marketing

Instagram gilt als Medium für Personen, die Pick-up Artistry betreiben oder Schminktipps einsammeln wollen. Dass man dort auch geschäftsbezogene Channels findet, entdeckt man oft erst auf den zweiten Blick. Sven-Oliver Funke stellt nun ein Lehrbuch vor, das die kommerzielle Nutzbarmachung von Instagram zum Thema hat.

Tam Hanna


Er beginnt seine Ausführungen mit einer Erklärung des Adoptionsmodells von Technologien, und grenzt die Arbeit von Influencern von anderen Arten des modernen Publishings ab. Das dritte Kapitel geht auf Methoden ein, wie man als an Werbung interessiertes Unternehmen mit Influencern zusammenarbeiten kann. Er unterteilt die Vorgehensweisen in Advertising, Marketing und Relations. Auch die im Allgemeinen beliebten Product-Placements finden in einer Gruppe verschiedener Darbietungsformen Vorstellung.Instagram erfreut sich an Millionen von Accounts – auch wenn man die Followeranzahl sehr hoch ansetzt, findet man nach wie vor tausende von Kandidaten. Moderne Medien bieten scharf segmentierte Nutzergruppen: Wer ein Oszilloskop bewerben möchte, wird mit einem Modekanal mit 100 Millionen Abonnenten nur wenig Freude haben. Funke begegnet diesem Problem mit einer Checkliste, die bei der Auswahl und der Analyse der Kandidaten hilft. Lobenswert ist, dass die Ausführungen zu Katalogisierung und Co. durch Beispiele aus der Praxis zusätzlichen Tiefgang bekommen.Als Nächstes folgt die Kontaktaufnahme zu den ausgewählten Kandidaten. Das Buch beginnt hier mit einer Grafik, die alle Stakeholder im Influencer-Marketing vorstellt. Danach erklärt der Autor, wie man mit den verschiedenen Influencertypen Kontakt aufnimmt und welche Besonderheiten bei der Arbeit mit Agenturen zu beachten sind. Darauf folgt ein Kapitel zum hier etwas misslungen als Briefing bezeichneten Analysieren und Freigeben der Inhalte, die der jeweilige Influencer produzieren soll.Influencer lassen sich für ihre Arbeit im Allgemeinen entlohnen. Das Buch stellt die verschiedenen Arten der Entschädigung vor, und geht dabei auch auf Produktspenden und Incentivereisen ein. Im darauffolgenden Kapitel dreht sich alles um Methoden, um die Wirksamkeit von Kampagnen zu ermitteln. In der Praxis kommt dabei eine Gruppe von Metriken zum Einsatz, die die Autoren umfangreich erklären. Das darauffolgende Kapitel zeigt einige erfolgreiche Kampagnen und lässt auch die hinter ihnen steckenden Kreativen zur Sprache kommen.Leider funktionieren nicht alle Kampagnen zu 100 Prozent – in manchen Fällen kann der Account des auserwählten Partners zum Beispiel in eine unerwünschte Richtung abdriften. Das Werk wendet sich auch dieser Frage im Detail zu, und erklärt sogar Methoden zum Umgang mit Trollen und Hatern. Zu guter Letzt findet sich noch ein Kapitel, das auf die rechtlichen Rahmenbedingungen im Influencer Marketing eingeht.Infl...

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Influencer-Marketing

Instagram gilt als Medium für Personen, die Pick-up Artistry betreiben oder Schminktipps einsammeln wollen. Dass man dort auch geschäftsbezogene Channels findet, entdeckt man oft erst auf den zweiten Blick. Sven-Oliver Funke stellt nun ein Lehrbuch vor, das die kommerzielle Nutzbarmachung von Instagram zum Thema hat.

Tam Hanna


Er beginnt seine Ausführungen mit einer Erklärung des Adoptionsmodells von Technologien, und grenzt die Arbeit von Influencern von anderen Arten des modernen Publishings ab. Das dritte Kapitel geht auf Methoden ein, wie man als an Werbung interessiertes Unternehmen mit Influencern zusammenarbeiten kann. Er unterteilt die Vorgehensweisen in Advertising, Marketing und Relations. Auch die im Allgemeinen beliebten Product-Placements finden in einer Gruppe verschiedener Darbietungsformen Vorstellung.Instagram erfreut sich an Millionen von Accounts – auch wenn man die Followeranzahl sehr hoch ansetzt, findet man nach wie vor tausende von Kandidaten. Moderne Medien bieten scharf segmentierte Nutzergruppen: Wer ein Oszilloskop bewerben möchte, wird mit einem Modekanal mit 100 Millionen Abonnenten nur wenig Freude haben. Funke begegnet diesem Problem mit einer Checkliste, die bei der Auswahl und der Analyse der Kandidaten hilft. Lobenswert ist, dass die Ausführungen zu Katalogisierung und Co. durch Beispiele aus der Praxis zusätzlichen Tiefgang bekommen.Als Nächstes folgt die Kontaktaufnahme zu den ausgewählten Kandidaten. Das Buch beginnt hier mit einer Grafik, die alle Stakeholder im Influencer-Marketing vorstellt. Danach erklärt der Autor, wie man mit den verschiedenen Influencertypen Kontakt aufnimmt und welche Besonderheiten bei der Arbeit mit Agenturen zu beachten sind. Darauf folgt ein Kapitel zum hier etwas misslungen als Briefing bezeichneten Analysieren und Freigeben der Inhalte, die der jeweilige Influencer produzieren soll.Influencer lassen sich für ihre Arbeit im Allgemeinen entlohnen. Das Buch stellt die verschiedenen Arten der Entschädigung vor, und geht dabei auch auf Produktspenden und Incentivereisen ein. Im darauffolgenden Kapitel dreht sich alles um Methoden, um die Wirksamkeit von Kampagnen zu ermitteln. In der Praxis kommt dabei eine Gruppe von Metriken zum Einsatz, die die Autoren umfangreich erklären. Das darauffolgende Kapitel zeigt einige erfolgreiche Kampagnen und lässt auch die hinter ihnen steckenden Kreativen zur Sprache kommen.Leider funktionieren nicht alle Kampagnen zu 100 Prozent – in manchen Fällen kann der Account des auserwählten Partners zum Beispiel in eine unerwünschte Richtung abdriften. Das Werk wendet sich auch dieser Frage im Detail zu, und erklärt sogar Methoden zum Umgang mit Trollen und Hatern. Zu guter Letzt findet sich noch ein Kapitel, das auf die rechtlichen Rahmenbedingungen im Influencer Marketing eingeht.Infl...

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