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Mit Leankoala Webseiten überwachen und testen

Auf die Klickstrecke kommt es an


Wenn man Webseiten testet, verwendet man Selenium oder ein anderes Klickstreckentool. Diese Werkzeuge waren über Jahre gesetzt, ohne dass sie hinterfragt wurden. Leankoala will einiges anders machen.

Warum sind Selenium und Co. so beliebt? Die Antwort ist relativ einfach. Für viele moderne Webseiten ist es wichtig, sie im Browser zu testen. Steigende Komplexitäten in Backend und Frontend bieten immer mehr Möglichkeiten, Fehler im Zusammenspiel der einzelnen Komponenten einzubauen. Aus diesem Grund sind Systemtests häufig die wichtigste Instanz, um das Funktionieren des Projekts sicherzustellen. Hier kommt Selenium ins Spiel. Dank des Web Drivers kann fast jeder Webbrowser ferngesteuert und somit eingesetzt werden, um Internetseiten zu testen. Hauptfokus dieser Tests sind einfache und auch komplexe Klickstrecken durch Seiten und Applikationen.

Genau hier liegt der Knackpunkt. Schaut man sich eine Vielzahl von Webseiten an, fällt einem auf, dass ein sehr großer Teil keine oder kaum Klickstrecken besitzt. Im E-Commerce sind es zum Beispiel der Log-in eines Kunden und der Kauf eines Produkts, die überlebenswichtig sind. Viel mehr relevante Strecken existieren nicht. Will man aber einen Onlineshop sauber durchtesten, muss viel mehr überwacht werden. Dabei sind die Grenzen zwischen den beiden Bereichen Monitoring und Testing fließend (Kasten „Unterschied Monitoring und Testing“).

Nehmen wir als Beispiel eine Produktseite, die für den Verkauf ebenso relevant ist. Hier muss sichergestellt werden, dass sich ein Preis auf der Seite befindet, ein Produktbild zu sehen ist und eine Beschreibung, die mindestens eine Länge von 200 Buchstaben hat. Weiterhin müssen alle Varianten vorhanden sein, muss das Retargeting einen Request triggern, Google Analytics den Besuch tracken und vieles mehr. Und genau hier schwächelt Selenium. Natürlich kann das Werkzeug diese Herausforderungen lösen, benötigt aber viele Zeilen Source Code, der geschrieben werden muss, um eine Stabilität der Tests zu gewährleisten.

Was man an dieser Stelle eigentlich will, ist die Konfiguration eines Test-Set-ups und nicht das Programmieren eines solchen. Die Mechanismen können ähnlich sein. So kann ein Bestellbutton über einen eindeutigen CSS-Selektor definiert sein, ein Preis am besten über einen regulären Ausdruck validiert werden oder ein Cookie-Consent-Banner über einen Text erkannt werden.

In diesen beschriebenen Tests wird sich wahrscheinlich jeder Onlineshopbetreiber wiederfinden, was auch der ...

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