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Mit der JavaScript-Bibliothek Tabulator Tabellen bauen

Tabellenbau für Fortgeschrittene


Mit Tabulator lassen sich Tabellen auf Basis eines leistungsfähigen JavaScript API realisieren. Entwickler bekommen so Zugang zu fortgeschrittenen Visualisierungs- und Darstellungsfunktionen.

Tabellen haben in der Welt von HTML eine relativ fragwürdige Reputation. Vor vielen Jahren nutzte man sie beispielsweise, um Elemente am Bildschirm anzuordnen. Die Einführung von CSS machte diese zugegebenermaßen etwas unflexible Anwendungsweise unpopulär.

Tabellen spielen allerdings auch in der heutigen Webdesignwelt eine wichtige Rolle. Tim van Beveren mag in seinem Klassiker „Runter kommen sie immer“ noch so oft über digitale Turbinenzustandsanzeigen lästern – möchte man beispielsweise wirtschaftliche Zusammenhänge kompakt darstellen, führt nicht wirklich ein Weg am <table>-Tag vorbei.

Mag man kleinere Tabellen noch von Hand zusammenklicken können, ist mit einem gewissen Anspruch an Darstellung, Formatierung und Interaktivität die Verwendung eines dedizierten Frameworks die bessere Wahl. Tabulator ist seit vielen Jahren auf dem Markt und verdient schon aus diesem Grund Aufmerksamkeit.

Einrichtung des Testharnischs

Tabulator zeigt sich im Bereich der Browserunterstützung kooperativ: Wer für Promises ein Polyfill lädt, kann den Großteil der Programmfunktionen sogar im antiken Internet Explorer 11 verwenden. Unsere erste Aufgabe ist jedenfalls das Einbinden der Bibliothek in einen Testharnisch. Das Tabulator-Team arbeitet mit dem unpkg CDN zusammen, weshalb die Inklusion der aktuellen Version 4.5 mit folgenden Kommandos erfolgt:

<html> <head> <link href="https://unpkg.com/tabulator-tables@4.5.3/dist/css/tabulator.min.css" rel="stylesheet"> <script type="text/javascript" src="https://unpkg.com/tabulator-tables@4.5.3/dist/js/tabulator.min.js"></script> </head>

Stehen Sie aus irgendeinem Grund mit CDN auf Kriegsfuß, können Sie natürlich auch eine lokale Version der Datei herunterladen. Alternativ dazu unterstützt das Entwicklerteam auch eine Gruppe von Verpackungswerkzeugen wie npm oder Ember.

Die praktische Erfahrung lehrt, dass das Errichten und Zerstören von DOM-Elementen eine sehr teure Operation ist. Tabulator begegnet diesem Problem durch die Einführung des virtuellen DOMs. Dahinter steckt eine Idee, die Mobile-Entwickler aus Android kennen dürften: Die Bibliothek hat eine Art Handapparat von Zellen, die dynamisch an die gerade anzuzeigenden Situationen angepasst werden. Auf diese Art und Weise kann sich Tabulator die sehr teure Speicherallokation bei Betriebssys...

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