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Teil 1: Warum Business Intelligence häufig unkoordiniert ist

Fluch und Segen der Sandkastenspiele


Die intensive Analyse von Daten soll betriebliche Entscheidungen unterstützen. Doch häufig fehlen in Unternehmen koordinierte Business-Intelligence-Konzepte, die entsprechende Daten bereichsübergreifend zusammentragen und auswerten. Stattdessen basteln viele Abteilungen an eigenen Analyse- und Reporting-Modellen, was zu widersprüchlichen Ergebnissen und ineffizienten Anwendungen führt. Dieser erste Teil der zweiteiligen Serie rund um Business Intelligence (BI) widmet sich der Frage, warum BI häufig so unkoordiniert verläuft.

Wie viel wird täglich produziert? Wie viel Material wird durchschnittlich verbraucht? Was ist noch im Lager? Wie häufig sind Wartungen erforderlich? Verlässliche Daten zu all diesen Fragen helfen Entscheidungsträgern, das Unternehmen erfolgreicher zu steuern. Datenerfassungs- und Berichtssysteme gibt es so lange, wie es Firmen gibt. Im heutigen Hightechzeitalter kommen noch umfangreiche Analysemöglichkeiten hinzu. Experten nennen so einen IT-basierten, integrierten, unternehmensspezifischen Gesamtansatz zur Unterstützung betrieblicher Entscheidungen Business Intelligence – kurz BI.

Artikelserie

Teil 1: Warum Business Intelligence häufig unkoordiniert ist

Teil 2: Fokussierte BI-Strategien

Die zentrale Aufgabe von BI ist die effiziente und effektive Informationsversorgung im Unternehmen. BI ist kein Produkt, das es von der Stange gibt. Die mit BI-Werkzeugen erstellten Anwendungen für Analyse- und Reporting-Prozesse werden der spezifischen Struktur und den Bedürfnissen des jeweiligen Unternehmens angepasst. BI konzentriert sich dabei nicht nur auf die technischen Abläufe. Vielmehr erfordert dieser Gesamtansatz ein Zusammenspiel von fachlichen, technischen und organisatorischen Komponenten. Und genau dort liegen die Schwierigkeiten. Denn zu gerne kocht jede Abteilung ihr eigenes Süppchen. Von der Beschaffung über die Produktion bis zum Vertrieb – sie alle nutzen eigene Analyseverfahren und erstellen Datenlager, in denen sich Außenstehende kaum zurechtfinden. Statt von den vielen Daten und Analysemöglichkeiten zu profitieren, wird der vermeintliche Segen dieser Informationsvielfalt zum Fluch. Denn wenn jeder im Unternehmen sein eigenes Kennzahlenverarbeitungssystem erstellt und dieses nicht mit dem Schema anderer Abteilungen zusammenpasst, entsteht schnell Streit darüber, welche Ergebnisse und Erkenntnisse stimmen.

Übergangslösungen über Jahre

Was häufig fehlt, sind ein BI-Bewusstsein und ein unternehmensübergreifender BI-Ordnungsrahmen....

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