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Kolumne: Alles im Flow

Kolumne: Alles im Flow


„Bei Erscheinen dieser Ausgabe müsste die finale Version TYPO3 Flow 2.0 bereits veröffentlicht sein“ lasen Sie in der vergangen Episode dieser Kolumne. Müsste sie – war sie aber nicht. Die Gründe dafür und einen Blick auf die Struktur des Flow-Projekts finden Sie dafür mit Sicherheit in dieser Ausgabe. Außerdem: spannende Google-Summer-of-Code-Projekte und Neues aus dem Neos-Projekt.

Releaseschema

Ein Releaseplan lässt sich im Groben durch drei Parameter steuern: Qualität, Funktionsumfang und Zeit. Im TYPO3-Flow-Projekt ist der hohe Qualitätsanspruch, der an ein Framework gestellt wird, eine fixe Größe – bleiben zur Steuerung also noch das Featureset und der Veröffentlichungstermin. Für Flow hat sich das Kernteam für die Zeit als Variable entschieden: Für die jeweils nächste Version werden ein bis zwei größere Kernfunktionen festgelegt, ohne deren Fertigstellung nicht releast werden kann. Zusätzlich gibt es eine Handvoll „Should-Have-Features“, die nach Möglichkeit integriert werden, einen Release aber nicht verzögern dürfen. Der Abstand zwischen zwei Versionen sollte weniger als ein halbes Jahr betragen. Mit diesen Vorgaben koordiniert der Releasemanager die Arbeit an der jeweils nächsten Flow-Version und stellt sicher, dass die neuen Hauptfeatures möglichst zügig fertiggestellt werden.

Dieses Releaseschema gilt ab der Version 2.1 – warum nun hat sich die Veröffentlichung von 2.0 verzögert? Zwei Faktoren haben dazu beigetragen: Qualität und Manpower.

Durch das Feedback der zahlreichen Betatester sind neue Bugs bekannt geworden, die das Kernteam auf jeden Fall vor der Veröffentlichung der 2.0 beheben wollte (darunter ein hartnäckiger Heisenbug [1] der das Session-System betraf). Die Anzahl der daraus resultierenden Patches war jedoch so groß, dass das Team Mühe hatte, mit den Reviews hinterherzukommen – und leider lässt sich der finale Qualitätscheck nicht auf beliebig viele Freiwillige ausweiten. Vielleicht ein guter Augenblick, einen Blick auf das Team zu werfen: Wer steckt eigentlich dahinter und wie ist die Arbeit an TYPO3 Flow organisiert?

Neue Teamstruktur und Koordination

Das Team, das intensiv an TYPO3 Flow und TYPO3 Neos [2] arbeitet und damit Commit-Rechte hat, besteht aktuell aus etwa fünfzehn Mitgliedern (die Teams, die an Flow bzw. Neos arbeiten, sind im Moment nahezu identisch, weswegen wir es als ein Team betrachten) [3]. Es gibt aber noch viele weitere Entwickler, Designer, Autoren und andere talentierte Mitglieder der Community, die etwas...

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