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Kolumne:

Kolumne: ZendColumn


Die IPC Spring 2013 ist gerade vorbei, und auch beim Zend Framework gab es wieder einiges an Neuigkeiten. Neben neuen Releases erfahren Sie in dieser Kolumne unter anderem einiges über die Migrationsprobleme vom ZF1 zum ZF2 und über die ersten Planungen und Ideen zum ZF3, das 2014 erscheinen soll. Viel Spaß bei der Lektüre.

Neue Releases

In den letzten beiden Monaten sind wie gewohnt neue Zend-Framework-Releases erschienen. Am 17. April ist das Release 2.1.5 erschienen [1], welches das vorerst letzte Release im 2.1-Zweig darstellt. Darin wurden fast 100 Bugfixes und Verbesserungen implementiert. Von den Änderungen sind unter anderem Zend\Permissions\Acl, Zend\Db, Zend\Filter, Zend\Console und Zend\Navigation betroffen, um nur einige zu nennen. Zudem wurde die Dokumentation in vielen Bereichen verbessert und ausgebaut. Die vollständige Liste entnehmen Sie bitte dem Changelog [2].

Nach insgesamt drei Release Candidates ist am 15. Mai das neue Release 2.2.0 erschienen [3]. In diesem neuen Minor-Release legte man das Hauptaugenmerk auf Benutzbarkeit und Konsistenz. So wurden weitere Service­manager eingerichtet, unter anderem für Hydratoren, Input Filters, Logs, Datenbankverbindungen, Cache-Objekte, Translatoren und Formularelemente. Sie wurden überwiegend mithilfe von neuen abstrakten Fabriken umgesetzt, die zum Teil automatisch registriert sind und zum Teil manuell aktiviert werden müssen. Außerdem bietet Zend\Db nun eine Unterstützung für die DDL (Data Definition Language) zum Anlegen, Ändern und Löschen von Datenbanktabellen. Des Weiteren hat ZFTool hat ein neues Diagnosetool spendiert bekommen, um technische Voraussetzungen wie PHP-Version, PHP-Erweiterungen, ZF2-Module usw. zu überprüfen. Außerdem wurde ein neuer Aggregate-Hydrator bereitgestellt und einige Abhängigkeiten in verschiedenen Komponenten wurden aufgelöst. Eine Übersicht mit allen 150 Bugfixes, Änderungen und Verbesserungen finden Sie im Changelog [4].

Dauerthema Migration vom ZF1 zum ZF2

Auch fast ein Jahr nach dem Erscheinen vom Zend Framework 2 wurden viele ZF1-Projekte noch nicht zum ZF2 migriert. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Mal fehlt das technische Know-how im ZF2, mal wird der betriebswirtschaftliche Sinn der Migration infrage gestellt, mal fehlt es neben dem Tagesgeschäft einfach an der Zeit. Es gibt kein Tool, mit dem man auf Knopfdruck seine Anwendung migrieren kann, und auch der einst versprochene Migration Layer wurde bisher nicht veröffentlicht (und wird wohl auch nicht m...

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