Das war die Frühjahrskonferenz in Berlin

PHP in der Hauptstadt

Tom Wießeckel, Hartmut Schlosser


UX design for the consumer internet of things

Das ist allerdings auch kein Wunder. Wir haben uns mit JavaScript beschäftigt, uns mit den Lehren aus der Social-Media-Kampagne „Obama for America“ auseinandergesetzt und mutig einem ganzen Geschwader von Papierfliegern entgegengestellt und dabei erstaunt festgestellt, was wir dadurch in Bezug auf agile Methoden lernen konnten. Doch das war natürlich noch lange nicht alles … So haben wir uns der Frameworkdiskussion gestellt, die DevOps-Thematik beleuchtet und gelernt, dass Responsive Design mehr als nur ein technisches Problem ist.

Und am Ende war das nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus dem, was die über 80 Sessions, Keynotes und Workshops vermittelt haben. Ein Beispiel gefällig?

UX-Design der Zukunft

Einer der aufkommenden Schwerpunkte, dem sich keiner von uns wird entziehen können, ist das Internet of Things. Doch worauf kommt es an, wenn man das Internet tatsächlich in Dinge bringen will, mit denen man im Alltag interagiert? Die Komplexität, die ein Designer von IoT-Devices zu bewältigen hat, stellte Claire Rowland exemplarisch in vier Punkten vor:

Die erste Herausforderung liegt darin, Hardware zu entwickeln, die der Konsument intuitiv versteht. Rowland unterscheidet hier zwischen „Produkten“ und „Tools“. Während ein Tool immer eine imaginäre Lücke zwischen dem Problem und dessen Lösung lässt, ist das Produkt immer schon selbst die Lösung. IoT-Devices sollten als Alltagsgegenstände dann natürlich als nahtlose Produkte konzipiert sein, die nicht erst hohe Konfigurierungsanforderungen an den User stellen.

Die zweite Herausforderung: Wird dem User sofort verständlich, was das Ding eigentlich tut? Man könnte nun versuchen, dem Nutzer das Konzeptmodell zu erklären, das dem IoT-Device zugrunde liegt. Meist jedoch muss der Nutzer nicht die ganze Komplexität kognitiv verstehen – ein intuitives Erfassen, ohne erst lange Erklärungen geben zu müssen, wirkt nachhaltiger. Wichtig ist dann in jedem Fall, dass das Konzept konsequent durchgezogen wird.

Die dritte Herausforderung besteht darin, UX-Design kohärent durchzuhalten. IoT-Systeme bestehen meist aus verschiedenen Komponenten – typischerweise aus der Hardware und einer App, mit der man die Hardware bedient, fernsteuert, überwacht. Formen, Farbwelten, Bedienkonzepte sollten auf dem physischen Device und dem virtuellen Interface nahezu identisch sein. Visuelle Familiarität zwischen Device – auf dem übrigens gerne auch ein physisches Interface sein kann – und dem U...

Das war die Frühjahrskonferenz in Berlin

PHP in der Hauptstadt

Tom Wießeckel, Hartmut Schlosser


UX design for the consumer internet of things

Das ist allerdings auch kein Wunder. Wir haben uns mit JavaScript beschäftigt, uns mit den Lehren aus der Social-Media-Kampagne „Obama for America“ auseinandergesetzt und mutig einem ganzen Geschwader von Papierfliegern entgegengestellt und dabei erstaunt festgestellt, was wir dadurch in Bezug auf agile Methoden lernen konnten. Doch das war natürlich noch lange nicht alles … So haben wir uns der Frameworkdiskussion gestellt, die DevOps-Thematik beleuchtet und gelernt, dass Responsive Design mehr als nur ein technisches Problem ist.

Und am Ende war das nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus dem, was die über 80 Sessions, Keynotes und Workshops vermittelt haben. Ein Beispiel gefällig?

UX-Design der Zukunft

Einer der aufkommenden Schwerpunkte, dem sich keiner von uns wird entziehen können, ist das Internet of Things. Doch worauf kommt es an, wenn man das Internet tatsächlich in Dinge bringen will, mit denen man im Alltag interagiert? Die Komplexität, die ein Designer von IoT-Devices zu bewältigen hat, stellte Claire Rowland exemplarisch in vier Punkten vor:

Die erste Herausforderung liegt darin, Hardware zu entwickeln, die der Konsument intuitiv versteht. Rowland unterscheidet hier zwischen „Produkten“ und „Tools“. Während ein Tool immer eine imaginäre Lücke zwischen dem Problem und dessen Lösung lässt, ist das Produkt immer schon selbst die Lösung. IoT-Devices sollten als Alltagsgegenstände dann natürlich als nahtlose Produkte konzipiert sein, die nicht erst hohe Konfigurierungsanforderungen an den User stellen.

Die zweite Herausforderung: Wird dem User sofort verständlich, was das Ding eigentlich tut? Man könnte nun versuchen, dem Nutzer das Konzeptmodell zu erklären, das dem IoT-Device zugrunde liegt. Meist jedoch muss der Nutzer nicht die ganze Komplexität kognitiv verstehen – ein intuitives Erfassen, ohne erst lange Erklärungen geben zu müssen, wirkt nachhaltiger. Wichtig ist dann in jedem Fall, dass das Konzept konsequent durchgezogen wird.

Die dritte Herausforderung besteht darin, UX-Design kohärent durchzuhalten. IoT-Systeme bestehen meist aus verschiedenen Komponenten – typischerweise aus der Hardware und einer App, mit der man die Hardware bedient, fernsteuert, überwacht. Formen, Farbwelten, Bedienkonzepte sollten auf dem physischen Device und dem virtuellen Interface nahezu identisch sein. Visuelle Familiarität zwischen Device – auf dem übrigens gerne auch ein physisches Interface sein kann – und dem U...

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