Wie sich UX-Design erfolgreich in den Scrum-Prozess integrieren lässt

Gemischtes Doppel

Heidi Oltersdorff


Eine gute User Experience (UX) führt dazu, dass Anwender ein Produkt bzw. eine Software gerne nutzen – und ist damit ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Dennoch treten in der Praxis das User-Experience-Design und der Scrum-Prozess (Abb. 1) bisher meist nur nebeneinander an und haben wenige Berührungspunkte: Das User-Experience-Design – vom User Research (Abb. 2) über die Definition von Personas bis hin zur Erarbeitung von Skizzen und Wireframes – wird oft im Voraus erstellt und dann für die Umsetzung dem Entwicklungsteam übergeben. Erschwerend kommt hinzu, dass meist externe, spezialisierte Agenturen – die oft nach der klassischen Wasserfallmethode arbeiten – das User-Experience-Design gestalten. Das liegt zumeist daran, dass bei der Gründung insbesondere der seit Längerem bestehenden IT-Unternehmen das Thema UX noch nicht so sehr im Vordergrund stand wie heute.

Abb. 1: Scrum ist in der Softwareentwicklung inzwischen weit verbreitet – aber häufig werden andere Disziplinen noch nicht in den Prozess integriert

Abb. 2: Eine umfassende User Research bedeutet zwar Aufwand, kann aber wesentlich zum Produkterfolg beitragen

Mit der zunehmenden Bedeutung und Verbreitung des Internets bis auf die Bildschirme unserer Smart­phones, haben sich die Ansprüche der User an eine Software jedoch verändert. Sie legen deutlich mehr Wert auf das Design und die Nutzerführung einer Software oder einer Internetanwendung. Um den stetig steigenden Ansprüchen der User gerecht zu werden und nicht zuletzt, um Marktanteile zu halten oder gar auszubauen, muss das UX-Design den User nicht nur bei der Anwendung unterstützen, sondern ihm auch ein gutes Gefühl bei der Nutzung der Software vermitteln. Je weniger Softwareunternehmen also auf ein optimales User-Experience-Design verzichten können, umso wichtiger ist es, diese Disziplin mit dem Scrum-Prozess zu verzahnen, der von ihnen meist für die Entwicklung eingesetzt wird. Denn nur wenn das User-Experience-Design und die Entwicklung im Rahmen eines agilen Prozesses gemeinsam antreten, steht am Ende ein Sieg: ein erfolgreiches Produkt, das nicht nur funktioniert, sondern das die Nutzer auch gerne anwenden.

User-Experience-Design Prozessbeispiel „User-Experience-Design“: Gutes UX-Design reicht von Businessanalyse und User Research über die Definition der Anforderungen bis hin zu Erarbeitung von Prototypen und regelmäßigen Usabilitytests.

Die drei wichtigsten Aspekte für eine erfolgreiche Integration von UX-Design in de...

Wie sich UX-Design erfolgreich in den Scrum-Prozess integrieren lässt

Gemischtes Doppel

Heidi Oltersdorff


Eine gute User Experience (UX) führt dazu, dass Anwender ein Produkt bzw. eine Software gerne nutzen – und ist damit ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Dennoch treten in der Praxis das User-Experience-Design und der Scrum-Prozess (Abb. 1) bisher meist nur nebeneinander an und haben wenige Berührungspunkte: Das User-Experience-Design – vom User Research (Abb. 2) über die Definition von Personas bis hin zur Erarbeitung von Skizzen und Wireframes – wird oft im Voraus erstellt und dann für die Umsetzung dem Entwicklungsteam übergeben. Erschwerend kommt hinzu, dass meist externe, spezialisierte Agenturen – die oft nach der klassischen Wasserfallmethode arbeiten – das User-Experience-Design gestalten. Das liegt zumeist daran, dass bei der Gründung insbesondere der seit Längerem bestehenden IT-Unternehmen das Thema UX noch nicht so sehr im Vordergrund stand wie heute.

Abb. 1: Scrum ist in der Softwareentwicklung inzwischen weit verbreitet – aber häufig werden andere Disziplinen noch nicht in den Prozess integriert

Abb. 2: Eine umfassende User Research bedeutet zwar Aufwand, kann aber wesentlich zum Produkterfolg beitragen

Mit der zunehmenden Bedeutung und Verbreitung des Internets bis auf die Bildschirme unserer Smart­phones, haben sich die Ansprüche der User an eine Software jedoch verändert. Sie legen deutlich mehr Wert auf das Design und die Nutzerführung einer Software oder einer Internetanwendung. Um den stetig steigenden Ansprüchen der User gerecht zu werden und nicht zuletzt, um Marktanteile zu halten oder gar auszubauen, muss das UX-Design den User nicht nur bei der Anwendung unterstützen, sondern ihm auch ein gutes Gefühl bei der Nutzung der Software vermitteln. Je weniger Softwareunternehmen also auf ein optimales User-Experience-Design verzichten können, umso wichtiger ist es, diese Disziplin mit dem Scrum-Prozess zu verzahnen, der von ihnen meist für die Entwicklung eingesetzt wird. Denn nur wenn das User-Experience-Design und die Entwicklung im Rahmen eines agilen Prozesses gemeinsam antreten, steht am Ende ein Sieg: ein erfolgreiches Produkt, das nicht nur funktioniert, sondern das die Nutzer auch gerne anwenden.

User-Experience-Design Prozessbeispiel „User-Experience-Design“: Gutes UX-Design reicht von Businessanalyse und User Research über die Definition der Anforderungen bis hin zu Erarbeitung von Prototypen und regelmäßigen Usabilitytests.

Die drei wichtigsten Aspekte für eine erfolgreiche Integration von UX-Design in de...

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