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Breakpoint Wilson: Von Softwareentwicklern, Rockstars und Ninjas

Softwareentwickler - die Technik machts!


In den letzten Jahren gab es viel Coding-Ninja-Blödsinn. Aber was steckt dahinter? Und können wir als Programmierer dennoch etwas von der Kampfkunst lernen?

In den letzten Jahren fanden es viele Unternehmen der Softwarebranche schick oder hip, nach Rockstars, Ninjas oder 10x-Programmierern zu suchen. Stellengesuche buhlten um Full-Stack-Ninjas oder Data­base-Rockstars. Das sollte wohl das lockere Image der Unternehmen unterstreichen. Seltener hielten Unternehmen nach mutigen Piraten Ausschau, die Raubzüge in ungewisse Start-up-Gewässer wagen wollten. Vermutlich, weil sich mittlerweile herumgesprochen hat, dass am Ende der Reise keine einsame Insel mit einem Topf voller VC-Gold wartet, sondern allerhöchstens ein Kickertisch und freie Getränke. Piraterie und Software, so haben die meisten Unternehmen doch relativ schnell begriffen, das passt dann vielleicht doch nicht so gut zum eigenen Image.

Ninjas oder Rockstars hingegen scheinen da verhältnismäßig harmlos. Beide Gruppen kleiden sich unter Umständen witzig, haben lange Haare und riechen optional auch etwas streng – Gemeinsamkeiten, die sich mit Sicherheit mit dem verschrobenen Bild decken, das viele Personaler insgeheim noch von IT-Fachpersonal haben.

Von Ninjas und Rockstars

Warum eigentlich Rockstars und Ninjas? Rockstars sind grundsätzlich eher anstrengend. Sie spielen viel zu gerne überzogen lange Solos, stehen gerne im Mittelpunkt und benehmen sich unter Umständen wie die Axt im Wald. Sie verkörpern nicht gerade das Idealbild der Zuverlässigkeit; Drama und Skandale inklusive.

Ninjas hingegen scheinen zunächst erst einmal besser davonzukommen – man muss schließlich eine ganze Menge Disziplin und Können mitbringen, um so weit zu kommen. Einwandfreie und professionelle Sabotage, Attentate und sonstige Geheimaufträge auszuführen … dazu gehört schon einiges; andererseits alles in allem aber auch keine Kernqualifikationen, die in teamorientierten und harmonischen Softwareteams Einsatz finden sollten. Zwar möchte man gelegentlich vielleicht den laut telefonierenden Büronachbarn ganz gerne gegen einen unsichtbaren und lautlosen Tarnungsspezialisten tauschen – in allen anderen Fällen ergibt das aber irgendwie wenig Sinn. Da hat sich vermutlich auch niemand Gedanken gemacht. Doch ist es wirklich schmeichlerisch, ein Rockstar oder Ninja sein zu können?

Auf den ersten Blick ist es natürlich sehr cool und schmeichlerisch, ein Rockstar oder Ninja sein zu können. Bei näherem Hinsehen ist aber gerade Letzteres ehe...

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