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Im Porträt: Tiffany Kumar und Paula Landes

Frauen in der Tech-Branche


Frauen sind in der IT weiterhin die Ausnahme. Nur 15 Prozent Frauen arbeiten in IT-Berufen. Der Anteil weiblicher CIOs und CTOs in Deutschland ist noch geringer. Dass es auch anders geht, soll unsere Artikelserie „Women in Tech“ beweisen. Darin stellen wir ebenso spannende wie inspirierende Frauen vor, die erfolgreich in der IT-Branche Fuß gefasst haben. Dieses Mal mit Tiffany Kumar und Paula Landes.

An dieser Stelle im Heft wollen wir spannenden und inspirierenden Frauen die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und zu erzählen, wie und weshalb sie den Weg in die Tech-Branche gewählt haben. Aber auch Themen wie Geschlechtervorurteile, Herausforderungen oder Förderungsmöglichkeiten kommen zur Sprache.

Unsere erste Women in Tech: Tiffany Kumar

Zunächst erzählt uns Tiffany Kumar, Global Head of Songwriter Relations bei Spotify, ihre Geschichte. Während ihres Studiums an der NYU traf sie Kanye West, produzierte mit ihm ein Album und wandte sich dann selbst dem Songwriting zu. 2007 war sie Teil der MTV-Show „Making the Band“, wo sie Songs für die teilnehmenden Künstler schrieb. Daraufhin erhielt Tiffany einen Vertrag mit Universal Music Publishing. Sie arbeitete dann einige Jahre als kreativer Kopf bei Primary Wave Music Publishing und 2101 Songs. Seit Oktober 2016 ist sie bei Spotify.

Tiffany hat erst zu einem relativ späten Zeitpunkt in ihrem Leben angefangen, sich für Tech zu interessieren. Dementsprechend verlief ihre Karriere auch anders: Ich habe in meinen Zwanzigern in der New Yorker Musikszene gearbeitet und hatte zunächst wenig Kontakt zur Tech-Branche. Damals habe mit Kanye West und John Legend gearbeitet, bevor ich dann selbst zur Songwriterin wurde. Das hat mir dann aber auch nicht gereicht und ich bin ins Musikpublishing gegangen.

Als dann das Streaming aufkam, habe ich mich dazu entschieden, Musik und Tech zu verbinden. Ich wollte eine Brücke zwischen der Musikindustrie und den Strea­ming- und Technikunternehmen aufbauen. Die Musikindustrie ist dafür bekannt, sich nur langsam auf neue Technologien einzustellen. Ich wollte also Teil der Zukunft sein und an vorderster Front die Musikindustrie weiterentwickeln. Mein Weg ist ein Beispiel dafür, wie man zu jedem Zeitpunkt in die IT wechseln kann.

Mittlerweile hat Tiffany einen imposanten Karriereweg hinter sich und arbeitet als Global Head of Songwriter Relations für Spotify. Jeder Tag besteht aus Brainstorming und Meetings. Wir wissen, dass Spotify ohne Songschreiber nicht funktionieren würde. Unser...

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