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Eine Einführung in die minimalistische JavaScript-Bibliothek Zepto

jQuery auf Diät


Angesichts der immensen Verbreitung der von John Resig entwickelten jQuery-Bibliothek gibt es mittlerweile ernsthafte Diskussionen, ob angehende Webentwickler lieber JavaScript oder jQuery lernen sollen. Dass das eine eine Untermenge des anderen darstellt, wird geflissentlich ignoriert. Aber was ist eigentlich mit Zepto? Manch einer mag die minimalistische JavaScript-Bibliothek mit jQuery-inspirierter Syntax schon vergessen haben. Warum sich ein Blick auf den Evergreen aber durchaus lohnt, erklärt dieser Artikel.

Abseits der für klassische Informatiker immens lustigen Debatten um jQuery und JavaScript muss allerdings festgehalten werden, dass jQuery alles andere als klein ist. In Zeiten von Content Delivery Networks mag dies nicht von besonderer Relevanz sein: Wer eine weit verbreitete Bibliothek von einem beliebten CDN einbindet, kann sich darauf verlassen, dass eine andere Website dafür gesorgt hat, dass die Datei bereits im Browsercache des Nutzers ist. In der Praxis gibt es allerdings immer wieder Situationen, wo es auf die maximale Performance ankommt. Ein Beispiel dafür wären JavaScript-basierte Prozessrechner, bei denen der zur Verfügung stehende Codespeicher nicht uneingeschränkt ist und es ob der schwachbrüstigen CPU auf jedes Kilobyte Code ankommt (Stichwort Startzeit). Zudem gibt es immer wieder Szenarien, in denen Content Delivery Networks nicht erlaubt sind oder in denen man als Entwickler Browser unterstützen muss, die von jQuery im Laufe der Zeit nicht mehr abgedeckt werden.

In diesem Moment schlägt die Stunde einer als Zepto bezeichneten Bibliothek (Kasten: „Des Handcomputerprogrammieres Liebling“). Das Projekt, im Jahr 2010 von Thomas Fuchs erdacht, ist ein Evergreen der JavaScript-Welt und zeigt sich – im Großen und Ganzen – mit jQuery kompatibel. Vor allem aber kommt das Produkt je nach Konfiguration mit 5 oder 10 KB kompiliertem Code aus.

Dieser Artikel bietet eine kurze Vorstellung der Bibliothek. Und dank des sehr kompakten Aufbaus haben wir hier sogar eine realistische Möglichkeit, das Produkt als Ganzes abzudecken.

Des Handcomputerprogrammierers Liebling

Thomas Fuchs hatte Zepto ursprünglich als abgespeckte Alternative für die Arbeit mit PhoneGap vorgesehen. Aus diesem Umstand folgt eine sehr interessante Kompatibilitätsliste. Neben den Klassikern unterstützt die Bibliothek im Großen und Ganzen nämlich auch einige seltenere Betriebssysteme. Einige besonders interessante Kandidaten sind beispielsweise Palms WebOS, ältere Versionen...

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