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Erfahrungsbericht von Wire: Darum ist Open Source die neue Norm

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Firefox, Linux und WordPress machen es vor – und immer mehr ambitionierte Software­unternehmen ziehen nach: Open-Source-Projekte sind im Trend!

Proprietäre Software ist endgültig out! Galt eigens programmierter Softwarecode einst als größtes Entwicklerheiligtum, in dessen Geheimhaltung auch Unternehmen digitale Wettbewerbsvorteile sahen, hat sich diese Einstellung gegenüber Open-Source-Software vielerorts grundlegend geändert. Gerade erst bestätigte eine von der EU initiierte Studie [1], dass quelloffene Software zum Innovationstreiber geworden ist und wirtschaftlichen Erfolg verspricht. Speziell in Verbindung mit Cloud-Computing seien die Chancen enorm, auch im Einsatzbereich öffentlicher Verwaltungen. Open Innovation anstelle von geschlossener Softwareentwicklung – so soll die Devise zukünftig lauten. Und auch die Softwareriesen um Microsoft, Facebook, Google und Amazon haben den Trend erkannt und geben Teile des eigenen Quellcodes frei. Die Unternehmen profitieren dabei von weitreichenden Vorteilen, die über finanzielle Einsparungen weit hinausgehen. Ob aufstrebendes Start-up oder gestandener Konzern – Open-Source ist salonfähig geworden und findet mittlerweile in allen Bereichen Anwendung.

Firefox, Apache, WordPress: erfolgreich dank offener Software

Einer der wohl beliebtesten Browser weltweit, Firefox, ist nur ein Beispiel dafür, dass sich Open-Source-Projekte durchsetzen können. 1998 wurde der Quelltext der Netscape-Browsersuite öffentlich gemacht. Mit der Zeit wuchs die Gemeinschaft, die an der Weiterentwicklung beteiligt war, sodass 2004 Firefox 1.0 live ging. Schon im selben Jahr wurde der Browser über hundert Millionen Mal heruntergeladen, 2013 folgte Firefox OS, ein mobiles Betriebssystem für Smartphone und Tablets.

Eine ähnliche Erfolgsgeschichte legt OpenOffice.org hin. Als Alternative zu Programmen wie Microsoft Office wurde es 2002 unter der GNU Lesser General Public License ins Leben gerufen. Die freie und offene Bürosoftware ist heutzutage, nachdem Oracles Lizenz- und Entwicklerpolitik für Unruhe sorgte, unter dem Namen Apache OpenOffice zu finden und steht unter der Apache-Lizenz Version 2.

Fernab von Webseitenbaukästen hat sich zudem das Content-Management-System WordPress etabliert. Mittlerweile basiert jede vierte Webseite auf dem Open-Source-CMS [2], das unter der GNU-GPLv2+-Lizenz steht. Mit Joomla! und Drupal gibt es zwei weitere Content-Management-Systeme, die das Bearbeiten und Verbreiten der eigenen Software ermöglichen.

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