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PHP Magazin
Lesetipp

Lesetipp: jQuery

Das einst als kleine DOM-Manipulationsbibliothek gestartete Framework jQuery hat sich mittlerweile zu einer Art One-Stop-Shop für alle JavaScript-bezogenen Themen etabliert: Es gibt kaum eine Webseite, die das Produkt nicht auf die eine oder Weise einbindet. Im Hanser Verlag ist nun eine zweite Ausgabe des jQuery-Buchs erschienen, das auf rund 500 Seiten das Ökosystem als Ganzes vorzustellen versucht. Gleich im ersten Kapitel geht Steyer die Kompatibilitätsprobleme an: Das Buch nutzt die Version 3.x als Baseline für die Beispiele, zeigt manchmal aber auch Code auf Basis von 1.1.x. Zudem findet sich im ersten Kapitel eine allgemeine Besprechung des Ökosystems - denken Sie an die verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten, aber auch an IDEs, die sich bei der Arbeit mit jQuery als hilfreich erweisen.

Tam Hanna


Als Ajax vor einigen Jahren erstmals auf den Markt kam, waren Entwickler ob der neuen Möglichkeiten fasziniert. Das zweite Kapitel geht kurz auf die dahinterstehende Theorie ein und stellt die Nutzung programmatischer Änderungen am DOM konzeptuell vor. Das ebenso kurze dritte Kapitel erklärt sodann die Gesamtstruktur einer Website – Themen, die ein Leser dieses Magazins eigentlich kennen dürfte. Im vierten Kapitel beginnt das „Fleisch“ des Werks: Es stellt vor, wie man mit dem DOM unter Nutzung der verschiedenen jQuery-Funktionen interagiert. Im fünften Kapitel geht es dann mit Selektoren und Filtern weiter: Es handelt sich dabei um die Strings, die man an die Dollarfunktion übergibt, um das jeweilige DOM-Element eindeutig auszuzeichnen. Hat man die gewünschten Elemente beschafft und eine Referenz in einer Variable vorliegen, möchte man ihre Attribute verändern. Das ist das Thema des sechsten Kapitels, in dem sich alles um die Modifikation von Elementen dreht. Schon an dieser Stelle zeigt sich der sehr gute didaktische Aufbau des angenehm handhabbaren Buchs: Steyer präsentiert immer wieder Code, der die vorgestellten Konzepte im Einsatz zeigt. Dank der reichen Bebilderung kann man das Buch auch ohne Computer einsetzen – ideal, wenn man beispielsweise im Zug, Bus oder Flugzeug kurzfristig mehr über jQuery erfahren möchte.Ein Kapitel zu Style Sheets dient als letzte Vorbereitungshandlung für das achte Kapitel, in dem eine Datumskomponente entsteht. jQuery wird in der Praxis nämlich immer wieder zur Realisierung eigener Steuerelemente eingesetzt, die sich dann – analog zu einem Widget in Qt und Co. – einfach an verschiedenen Stellen eines Webprojekts einsetzen lassen. Zu guter Letzt folgen noch drei Kapitel, die auf die Ereignisbehandlung, die Realisierung von Animationen und das asynchrone Programmieren eingehen. Wer jQuery als reine DOM-Bearbeitungsbibliothek versteht, lebt in einem Zustand der Sünde: Er verschenkt einen Gutteil der Funktionen, die die Bibliothek wirklich nutzenswert machen. Am Ende des Werks finden sich deshalb noch vier weitere Kapitel, die auf jQuery UI, jQuery Mobile, diverse Plug-ins und andere Erweiterungen eingehen. Am Ende des Werks findet sich noch ein Anhang, der JavaScript ganz kurz vorstellt.Fazit: jQuery ist ein Produkt, ohne das man im Webumfeld nicht auskommt. Wenn Sie der Meinung sind, noch Wissenslücken in diesem Bereich zu haben, werden Sie den Kauf des Buchs nicht bereuen. Der angenehme Aufbau des Werks sorgt zudem daf...

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Lesetipp: jQuery

Das einst als kleine DOM-Manipulationsbibliothek gestartete Framework jQuery hat sich mittlerweile zu einer Art One-Stop-Shop für alle JavaScript-bezogenen Themen etabliert: Es gibt kaum eine Webseite, die das Produkt nicht auf die eine oder Weise einbindet. Im Hanser Verlag ist nun eine zweite Ausgabe des jQuery-Buchs erschienen, das auf rund 500 Seiten das Ökosystem als Ganzes vorzustellen versucht. Gleich im ersten Kapitel geht Steyer die Kompatibilitätsprobleme an: Das Buch nutzt die Version 3.x als Baseline für die Beispiele, zeigt manchmal aber auch Code auf Basis von 1.1.x. Zudem findet sich im ersten Kapitel eine allgemeine Besprechung des Ökosystems - denken Sie an die verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten, aber auch an IDEs, die sich bei der Arbeit mit jQuery als hilfreich erweisen.

Tam Hanna


Als Ajax vor einigen Jahren erstmals auf den Markt kam, waren Entwickler ob der neuen Möglichkeiten fasziniert. Das zweite Kapitel geht kurz auf die dahinterstehende Theorie ein und stellt die Nutzung programmatischer Änderungen am DOM konzeptuell vor. Das ebenso kurze dritte Kapitel erklärt sodann die Gesamtstruktur einer Website – Themen, die ein Leser dieses Magazins eigentlich kennen dürfte. Im vierten Kapitel beginnt das „Fleisch“ des Werks: Es stellt vor, wie man mit dem DOM unter Nutzung der verschiedenen jQuery-Funktionen interagiert. Im fünften Kapitel geht es dann mit Selektoren und Filtern weiter: Es handelt sich dabei um die Strings, die man an die Dollarfunktion übergibt, um das jeweilige DOM-Element eindeutig auszuzeichnen. Hat man die gewünschten Elemente beschafft und eine Referenz in einer Variable vorliegen, möchte man ihre Attribute verändern. Das ist das Thema des sechsten Kapitels, in dem sich alles um die Modifikation von Elementen dreht. Schon an dieser Stelle zeigt sich der sehr gute didaktische Aufbau des angenehm handhabbaren Buchs: Steyer präsentiert immer wieder Code, der die vorgestellten Konzepte im Einsatz zeigt. Dank der reichen Bebilderung kann man das Buch auch ohne Computer einsetzen – ideal, wenn man beispielsweise im Zug, Bus oder Flugzeug kurzfristig mehr über jQuery erfahren möchte.Ein Kapitel zu Style Sheets dient als letzte Vorbereitungshandlung für das achte Kapitel, in dem eine Datumskomponente entsteht. jQuery wird in der Praxis nämlich immer wieder zur Realisierung eigener Steuerelemente eingesetzt, die sich dann – analog zu einem Widget in Qt und Co. – einfach an verschiedenen Stellen eines Webprojekts einsetzen lassen. Zu guter Letzt folgen noch drei Kapitel, die auf die Ereignisbehandlung, die Realisierung von Animationen und das asynchrone Programmieren eingehen. Wer jQuery als reine DOM-Bearbeitungsbibliothek versteht, lebt in einem Zustand der Sünde: Er verschenkt einen Gutteil der Funktionen, die die Bibliothek wirklich nutzenswert machen. Am Ende des Werks finden sich deshalb noch vier weitere Kapitel, die auf jQuery UI, jQuery Mobile, diverse Plug-ins und andere Erweiterungen eingehen. Am Ende des Werks findet sich noch ein Anhang, der JavaScript ganz kurz vorstellt.Fazit: jQuery ist ein Produkt, ohne das man im Webumfeld nicht auskommt. Wenn Sie der Meinung sind, noch Wissenslücken in diesem Bereich zu haben, werden Sie den Kauf des Buchs nicht bereuen. Der angenehme Aufbau des Werks sorgt zudem daf...

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