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Editorial

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die einen haben nur davon gehört, die anderen haben es schon live erlebt: Die berühmt-berüchtigte Frage im Bewerbungsgespräch: „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“ Nun ja, eine schwierige Frage in der heutigen, schnelllebigen Zeit. Vielleicht hat man grobe Pläne für das eigene Leben im Kopf, die sich nicht auf die nächsten fünf Jahre beschränken lassen. Eventuell weiß man aber noch gar nicht, was man überhaupt möchte – abgesehen (idealerweise) von dem Job, auf den man sich gerade bewirbt. Alles in allem ist das eine komplexe und sehr weitreichende Frage. Man sagt: „Immer, wenn der Mensch anfängt, seine Zukunft zu planen, fällt im Hintergrund das Schicksal lachend vom Stuhl.“

Florian Simeth hat sich in der neuen Ausgabe des PHP Magazins der Frage nach einer solchen Zukunft angenommen und wagt für WordPress einen Blick in die Zukunft, genauer gesagt, in die so oft gefragten kommenden fünf Jahre. Das CMS WordPress ist weitverbreitet und sorgte zuletzt in der Community mit der Einführung des neuen Standardeditors Gutenberg für Aufruhr. Doch wie wird WordPress 2024 aussehen? Wird es mehr JavaScript-Anteil geben? Wird das CMS nur noch aus Gutenberg mit einem austauschbaren Backend bestehen? Florian Simeths Artikel endet mit „Alles ist denkbar und trotzdem ist die Zukunft […] nicht vorhersagbar.“ Das wäre wohl auch eine mögliche Antwort auf die Frage in einem Bewerbungsgespräch. Eines steht für mich fest: Man kann eine Prognose wagen, sollte aber im Hinterkopf behalten, dass auch mal etwas schief gehen kann und man mit seinen Plänen scheitern kann.

Sebastian Bergmann widmet sich in der vorliegenden Ausgabe innerhalb der neuen PHP-Kolumne eben diesem Thema, dem Scheitern. In diesem Zusammenhang geht es um gescheiterte Softwareprojekte und wie man daraus dennoch etwas Positives ziehen kann. Denn auch wenn Pläne mal nicht aufgehen, lässt sich „aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, Schönes bauen“ (der letzte Spruch, versprochen!).

„Erfolgreich Software zu entwickeln bedeutet, zielgerichtet vorzugehen“ – meiner Meinung nach auch eine gute Antwort auf die Frage nach einer Fünfjahresprognose. Man sollte das Ziel nicht aus den Augen verlieren, doch dabei auch Umwege in Kauf nehmen.

Nun zurück zu den Inhalten der neuen Ausgabe des PHP Magazins. Wir haben wieder viele spannende Themen rund um PHP für euch zusammengestellt: Stefan Marx stellt ein nützliches PHP-Monitoring vor, und unsere Autoren Dr. Veikko Krypczyk und Elena Boch...

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