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PHP Magazin
Die Fortsetzung unseres Elefantenzugs durch die Java-Welt

Dickhäuter beim Dreisprung

Der eine oder andere Elefant hat inzwischen sicherlich einen Fuß auf Java-Boden gesetzt. Da die Dickhäuter aber bekanntlich schlecht auf einem Bein stehen können, wollen wir etwas weiter gehen und für mehr Standsicherheit sorgen.

Stephan Elter


Wir setzen unsere Reise sportlich fort und beginnen mit einem Dreisprung durch mehrere verwandte Themen. Dabei begegnen uns kuriose Namensschöpfungen wie „Collections“ oder „Autoboxing“. Wir werden sehen, dass sich dahinter recht einfache Dinge verbergen. Textfunktionen benötigt man ja eigentlich immer, und neben einem kurzen Blick auf Entwicklungsumgebungen gibt es auch noch eine kurze Empfehlung gedruckter und teilweise auch digital verfügbarer Bücher.

Elefanten beim Dreisprung: Arrays, foreach, Import-Anweisungen

Elefanten sind bekanntlich sehr sportliche Tiere. Wir beginnen deshalb mit der Disziplin Dreisprung, in unserem Fall: Arrays, erweiterte for-Schleifen – unter PHP besser bekannt als „foreach“ – und der Import-Anweisung. Manchmal passen die unterschiedlichsten Dinge zusammen, wie wir sehen werden.

Der erste Sprung des Elefanten: das Array

Genau genommen ist das Array unter PHP viel mehr als nur ein ordinäres Array, wie man es vielleicht aus anderen Sprachen kennt. Es handelt es sich um eine so genannte geordnete Map mit Schlüsseln und zugehörigen Werten. Unter PHP ist beim täglichen Arbeiten mit Arrays vieles selbstverständlich: die variable Länge des Arrays, die Möglichkeit, unterschiedliche Datentypen aufzunehmen und zu den Werten fast beliebige Schlüssel zu verwenden, also nicht nur fortlaufende Zahlen. Und zu „Mehrdimensionalität“ sind Arrays in PHP sowieso auch fähig. Ein Array können wir auf zwei Arten definieren: auf eine kurze, bei der die Werte sofort zum Zeitpunkt der Deklaration zugewiesen werden, und eine eben nicht ganz so kurze.

Die zuletzt genannte Möglichkeit würde vermutlich niemand in dieser strengen Form verwenden; sie ist aber natürlich sinnvoll, wenn die Daten erst zur Laufzeit bekannt werden und ein Array erst nach und nach in einer Schleife gefüllt werden kann. Die einzelnen Elemente von Arrays stellen immer Schlüssel-Wert-Paare dar, egal, ob wir die Schlüssel bewusst vergeben oder ob sie als fortlaufender Index automatisch erzeugt werden. Ein Array kann jederzeit um weitere Elemente erweitert und vergrößert werden. Genauso können Elemente auch mit unset($meinArray[SCHLÜSSEL]); vollständig aus dem Array entfernt werden. Nur wenn man das Array mit einer normalen Schleife durchlaufen will, muss man beachten, dass dadurch möglicherweise etwas unschöne Lücken entstehen.

Es gibt eine Vielzahl an Funktionen, die die Arbeit mit Arrays unterstützen. Zwei der wohl wichtigsten sind sort() und rsort() für Sortierung und umgekehrte Sorti...

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Die Fortsetzung unseres Elefantenzugs durch die Java-Welt

Dickhäuter beim Dreisprung

Der eine oder andere Elefant hat inzwischen sicherlich einen Fuß auf Java-Boden gesetzt. Da die Dickhäuter aber bekanntlich schlecht auf einem Bein stehen können, wollen wir etwas weiter gehen und für mehr Standsicherheit sorgen.

Stephan Elter


Wir setzen unsere Reise sportlich fort und beginnen mit einem Dreisprung durch mehrere verwandte Themen. Dabei begegnen uns kuriose Namensschöpfungen wie „Collections“ oder „Autoboxing“. Wir werden sehen, dass sich dahinter recht einfache Dinge verbergen. Textfunktionen benötigt man ja eigentlich immer, und neben einem kurzen Blick auf Entwicklungsumgebungen gibt es auch noch eine kurze Empfehlung gedruckter und teilweise auch digital verfügbarer Bücher.

Elefanten beim Dreisprung: Arrays, foreach, Import-Anweisungen

Elefanten sind bekanntlich sehr sportliche Tiere. Wir beginnen deshalb mit der Disziplin Dreisprung, in unserem Fall: Arrays, erweiterte for-Schleifen – unter PHP besser bekannt als „foreach“ – und der Import-Anweisung. Manchmal passen die unterschiedlichsten Dinge zusammen, wie wir sehen werden.

Der erste Sprung des Elefanten: das Array

Genau genommen ist das Array unter PHP viel mehr als nur ein ordinäres Array, wie man es vielleicht aus anderen Sprachen kennt. Es handelt es sich um eine so genannte geordnete Map mit Schlüsseln und zugehörigen Werten. Unter PHP ist beim täglichen Arbeiten mit Arrays vieles selbstverständlich: die variable Länge des Arrays, die Möglichkeit, unterschiedliche Datentypen aufzunehmen und zu den Werten fast beliebige Schlüssel zu verwenden, also nicht nur fortlaufende Zahlen. Und zu „Mehrdimensionalität“ sind Arrays in PHP sowieso auch fähig. Ein Array können wir auf zwei Arten definieren: auf eine kurze, bei der die Werte sofort zum Zeitpunkt der Deklaration zugewiesen werden, und eine eben nicht ganz so kurze.

Die zuletzt genannte Möglichkeit würde vermutlich niemand in dieser strengen Form verwenden; sie ist aber natürlich sinnvoll, wenn die Daten erst zur Laufzeit bekannt werden und ein Array erst nach und nach in einer Schleife gefüllt werden kann. Die einzelnen Elemente von Arrays stellen immer Schlüssel-Wert-Paare dar, egal, ob wir die Schlüssel bewusst vergeben oder ob sie als fortlaufender Index automatisch erzeugt werden. Ein Array kann jederzeit um weitere Elemente erweitert und vergrößert werden. Genauso können Elemente auch mit unset($meinArray[SCHLÜSSEL]); vollständig aus dem Array entfernt werden. Nur wenn man das Array mit einer normalen Schleife durchlaufen will, muss man beachten, dass dadurch möglicherweise etwas unschöne Lücken entstehen.

Es gibt eine Vielzahl an Funktionen, die die Arbeit mit Arrays unterstützen. Zwei der wohl wichtigsten sind sort() und rsort() für Sortierung und umgekehrte Sorti...

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