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PHP Magazin
Laravel-PHP-Framework: schnell, leichtgewichtig, expressiv

Wave your PHP Flag proudly!

Als Taylor Otwell - Erschaffer von Laravel - im April 2011 beschloss, sein persönliches Framework zu schreiben, war nicht abzusehen, welche Resonanz das nach sich ziehen würde. Innerhalb eines Jahres stieg die Beobachterzahl auf GitHub auf über 1000 an und wächst ständig weiter. Doch was macht Laravel so interessant?

Bastian Martin


Für mich gab es bisher immer gute Gründe, komplexe Frameworks wie z. B. das Zend Framework zu meiden. Nicht, weil es für mich keine Daseinsberechtigung dafür gibt, sondern weil ich überzeugt bin, dass Programmcode für jeden lesbar sein muss – vergleichbar mit guter Prosa. Nun, was hat das mit Laravel zu tun?

Die Syntax von Laravel ist expressiv – also einprägsam oder ausdrucksstark. Sie erfüllt jeden Anspruch an gut lesbaren Code und verwendet kaum Parameter, deren Funktion man zunächst nachschlagen müsste, bzw. die man nicht auf Anhieb verstünde. Und obgleich Laravel „schon wieder ein neues Framework“ ist, so ist es doch grundsätzlich von den übrigen und bekannten PHP-Frameworks zu unterscheiden. Viele der neueren Frameworks schmücken sich mit dem Grundgedanken, das Beste aus den übrigen Frameworks extrahiert und in ein neues Gewand gekleidet zu haben. Das mag auch (immer wieder) ein guter Ansatz sein, den Heißhunger der Open-Source-Community nach neuen Lösungen oder interessanten „Cutting-Edge“-Technologien zu bedienen. Als Entwickler eines Frameworks ist man im Grunde zwei Extremen ausgesetzt:

Verändere viel!Verändere gar nichts!

Extrem 1 trat beim Übergang von Kohana 2.4 auf 3.x ein, als nahezu das komplette Framework neu entwickelt wurde. Diejenigen, die weiterhin 2.4 nutzten, waren auf einmal außen vor. Es gab sogar zwei unterschiedliche Webseiten mit unterschiedlichen Dokumentationen – letztlich genau das, was passiert, wenn man viel verändert. Im Gegensatz dazu steht Extrem 2, das besonders diejenigen ärgert, die das Framework bereits seit langer Zeit einsetzen und auf neue Features pochen. Ein Kompromiss wäre der Mittelweg „Verändere nur wenig!“. Dieses Prinzip verfolgt seit Jahren CodeIgniter, unter den PHP-Frameworks ein nach wie vor stabiler Kandidat, der sowohl alte als auch neue Benutzer anzieht. Dennoch gibt es viele, denen CodeIgniter langweilig geworden ist und die lieber die Vorzüge (aber auch Unwägbarkeiten) neuester Technologien nutzen wollen. Nach eigener Aussage wollte Taylor Otwell ein Framework schaffen, das von Grund auf neu und anders ist. Schauen wir uns doch mal an, inwieweit dies zutreffen kann.

Warum genau sollte ich nun Laravel nehmen?

Um nur die Eckdaten zu nennen: Laravel ist schnell, leichtgewichtig und setzt auf die neuesten Features von PHP 5.3, was bedeutet: Es ist nicht abwärtskompatibel. Das bedeutet aber auch, wir müssen uns nicht mit dem ganzen Ausschuss aus den Vorgängerversionen herumschlagen.

Laravel besitzt eine he...

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Laravel-PHP-Framework: schnell, leichtgewichtig, expressiv

Wave your PHP Flag proudly!

Als Taylor Otwell - Erschaffer von Laravel - im April 2011 beschloss, sein persönliches Framework zu schreiben, war nicht abzusehen, welche Resonanz das nach sich ziehen würde. Innerhalb eines Jahres stieg die Beobachterzahl auf GitHub auf über 1000 an und wächst ständig weiter. Doch was macht Laravel so interessant?

Bastian Martin


Für mich gab es bisher immer gute Gründe, komplexe Frameworks wie z. B. das Zend Framework zu meiden. Nicht, weil es für mich keine Daseinsberechtigung dafür gibt, sondern weil ich überzeugt bin, dass Programmcode für jeden lesbar sein muss – vergleichbar mit guter Prosa. Nun, was hat das mit Laravel zu tun?

Die Syntax von Laravel ist expressiv – also einprägsam oder ausdrucksstark. Sie erfüllt jeden Anspruch an gut lesbaren Code und verwendet kaum Parameter, deren Funktion man zunächst nachschlagen müsste, bzw. die man nicht auf Anhieb verstünde. Und obgleich Laravel „schon wieder ein neues Framework“ ist, so ist es doch grundsätzlich von den übrigen und bekannten PHP-Frameworks zu unterscheiden. Viele der neueren Frameworks schmücken sich mit dem Grundgedanken, das Beste aus den übrigen Frameworks extrahiert und in ein neues Gewand gekleidet zu haben. Das mag auch (immer wieder) ein guter Ansatz sein, den Heißhunger der Open-Source-Community nach neuen Lösungen oder interessanten „Cutting-Edge“-Technologien zu bedienen. Als Entwickler eines Frameworks ist man im Grunde zwei Extremen ausgesetzt:

Verändere viel!Verändere gar nichts!

Extrem 1 trat beim Übergang von Kohana 2.4 auf 3.x ein, als nahezu das komplette Framework neu entwickelt wurde. Diejenigen, die weiterhin 2.4 nutzten, waren auf einmal außen vor. Es gab sogar zwei unterschiedliche Webseiten mit unterschiedlichen Dokumentationen – letztlich genau das, was passiert, wenn man viel verändert. Im Gegensatz dazu steht Extrem 2, das besonders diejenigen ärgert, die das Framework bereits seit langer Zeit einsetzen und auf neue Features pochen. Ein Kompromiss wäre der Mittelweg „Verändere nur wenig!“. Dieses Prinzip verfolgt seit Jahren CodeIgniter, unter den PHP-Frameworks ein nach wie vor stabiler Kandidat, der sowohl alte als auch neue Benutzer anzieht. Dennoch gibt es viele, denen CodeIgniter langweilig geworden ist und die lieber die Vorzüge (aber auch Unwägbarkeiten) neuester Technologien nutzen wollen. Nach eigener Aussage wollte Taylor Otwell ein Framework schaffen, das von Grund auf neu und anders ist. Schauen wir uns doch mal an, inwieweit dies zutreffen kann.

Warum genau sollte ich nun Laravel nehmen?

Um nur die Eckdaten zu nennen: Laravel ist schnell, leichtgewichtig und setzt auf die neuesten Features von PHP 5.3, was bedeutet: Es ist nicht abwärtskompatibel. Das bedeutet aber auch, wir müssen uns nicht mit dem ganzen Ausschuss aus den Vorgängerversionen herumschlagen.

Laravel besitzt eine he...

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