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PHP Magazin
Teil 2: So lassen sich Business-Intelligence-Vorhaben fokussieren

Das Ziel bestimmt den Weg

Der erste Teil dieser zweiteiligen Serie rund um Business Intelligence verdeutlichte, dass häufig einzelne BI-Übergangslösungen viele Jahre lang unkoordiniert angewendet werden. Solche Insellösungen führen zu redundanten Analysen, Wartungsproblemen, Herrschaftswissen und technischen Abhängigkeiten, die das weitere Vorgehen erschweren. Der zweite Teil zeigt, wie sich unkoordinierte BI-Landschaften fokussieren lassen, sodass Unternehmen letztendlich von der effizienten und effektiven Informationsversorgung profitieren.

Ursula Besbak, Erik Purwins


Business Intelligence (BI) bietet zahlreiche Analyse- und Reporting-Möglichkeiten, durch die Entscheidungsträger verlässliche Daten erhalten, um das Unternehmen erfolgreicher zu steuern. Das ist die Theorie. In der Praxis stehen diesem Ziel jedoch mehrere Hindernisse im Weg.

BI ist kein Produkt, sondern ein ganzheitlicher Ansatz im Unternehmen, der Services bietet und über mehrere BI-Werkzeuge Anwendung findet. Vieles ist dabei denkbar. Immer wieder zeigt sich allerdings, dass die Erschwernisse nicht durch die eingesetzte Technik entstehen, sondern durch fachliche, organisatorische, zwischenmenschliche, politische oder unternehmenskulturelle Befindlichkeiten.

ArtikelserieTeil 1: Warum Business Intelligence häufig unkoordiniert istTeil 2: Fokussierte BI-Strategien

Wie im ersten Teil dieser zweiteiligen Serie dargestellt, haben sich beispielsweise im Laufe der Jahre viele unkoordinierte BI-Übergangslösungen innerhalb eines Unternehmens etabliert. Einzelne Abteilungen haben ihre eigene Insellösung zusammengebastelt, um schnell einen Report präsentieren zu können. Oder Tüftler wollten eine Anwendung wie in einem Sandkasten zunächst nur übergangsweise ausprobieren. Fatalerweise halten sich solche „Quick and Dirty“-Konzepte jedoch häufig über viele Jahre. Und ihre Zielführung wird selten hinterfragt. Zudem bauen sich einzelne Mitarbeiter mit solchen Übergangslösungen Herrschaftswissen auf. Durch diese Kopfmonopole werden die Weiterentwicklung und der fortlaufende Betrieb vor allem in Krankheits- und Urlaubszeiten unnötig erschwert. So kam es durchaus schon vor, dass Vertriebsmitarbeiter wegen der längeren Abwesenheit eines Experten mehrere Monate auf ihre Provisionszahlungen warten mussten.

Innerhalb einer Abteilung bereiten solche Insellösungen zwar nicht immer zwingend Schwierigkeiten. Doch sobald Entscheidungsträger beginnen, die Ergebnisse verschiedener Abteilungen miteinander zu vergleichen, machen sich die Folgen einer solch unkoordinierten Vorgehensweise in den Kennzahlen bemerkbar. Das kann sogar so weit gehen, dass die eine Abteilung von 100 000 Kunden ausgeht, die andere Abteilung ihre Entscheidungen hingegen auf einen wesentlich größeren Kundenstamm ausrichtet.

Informationen zusammenführen und nutzen

Sinn und Zweck von BI-Anwendungen sollte es sein, analytische Informationen systematisch und bereichsübergreifend zusammenzuführen und zu nutzen. Insofern sollte die Basis der Informationsbeschaffung und -auswertung einheitlich sein. Das erfordert, mehr als ...

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Teil 2: So lassen sich Business-Intelligence-Vorhaben fokussieren

Das Ziel bestimmt den Weg

Der erste Teil dieser zweiteiligen Serie rund um Business Intelligence verdeutlichte, dass häufig einzelne BI-Übergangslösungen viele Jahre lang unkoordiniert angewendet werden. Solche Insellösungen führen zu redundanten Analysen, Wartungsproblemen, Herrschaftswissen und technischen Abhängigkeiten, die das weitere Vorgehen erschweren. Der zweite Teil zeigt, wie sich unkoordinierte BI-Landschaften fokussieren lassen, sodass Unternehmen letztendlich von der effizienten und effektiven Informationsversorgung profitieren.

Ursula Besbak, Erik Purwins


Business Intelligence (BI) bietet zahlreiche Analyse- und Reporting-Möglichkeiten, durch die Entscheidungsträger verlässliche Daten erhalten, um das Unternehmen erfolgreicher zu steuern. Das ist die Theorie. In der Praxis stehen diesem Ziel jedoch mehrere Hindernisse im Weg.

BI ist kein Produkt, sondern ein ganzheitlicher Ansatz im Unternehmen, der Services bietet und über mehrere BI-Werkzeuge Anwendung findet. Vieles ist dabei denkbar. Immer wieder zeigt sich allerdings, dass die Erschwernisse nicht durch die eingesetzte Technik entstehen, sondern durch fachliche, organisatorische, zwischenmenschliche, politische oder unternehmenskulturelle Befindlichkeiten.

ArtikelserieTeil 1: Warum Business Intelligence häufig unkoordiniert istTeil 2: Fokussierte BI-Strategien

Wie im ersten Teil dieser zweiteiligen Serie dargestellt, haben sich beispielsweise im Laufe der Jahre viele unkoordinierte BI-Übergangslösungen innerhalb eines Unternehmens etabliert. Einzelne Abteilungen haben ihre eigene Insellösung zusammengebastelt, um schnell einen Report präsentieren zu können. Oder Tüftler wollten eine Anwendung wie in einem Sandkasten zunächst nur übergangsweise ausprobieren. Fatalerweise halten sich solche „Quick and Dirty“-Konzepte jedoch häufig über viele Jahre. Und ihre Zielführung wird selten hinterfragt. Zudem bauen sich einzelne Mitarbeiter mit solchen Übergangslösungen Herrschaftswissen auf. Durch diese Kopfmonopole werden die Weiterentwicklung und der fortlaufende Betrieb vor allem in Krankheits- und Urlaubszeiten unnötig erschwert. So kam es durchaus schon vor, dass Vertriebsmitarbeiter wegen der längeren Abwesenheit eines Experten mehrere Monate auf ihre Provisionszahlungen warten mussten.

Innerhalb einer Abteilung bereiten solche Insellösungen zwar nicht immer zwingend Schwierigkeiten. Doch sobald Entscheidungsträger beginnen, die Ergebnisse verschiedener Abteilungen miteinander zu vergleichen, machen sich die Folgen einer solch unkoordinierten Vorgehensweise in den Kennzahlen bemerkbar. Das kann sogar so weit gehen, dass die eine Abteilung von 100 000 Kunden ausgeht, die andere Abteilung ihre Entscheidungen hingegen auf einen wesentlich größeren Kundenstamm ausrichtet.

Informationen zusammenführen und nutzen

Sinn und Zweck von BI-Anwendungen sollte es sein, analytische Informationen systematisch und bereichsübergreifend zusammenzuführen und zu nutzen. Insofern sollte die Basis der Informationsbeschaffung und -auswertung einheitlich sein. Das erfordert, mehr als ...

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