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PHP Magazin
SPA mit Ember im Unternehmen

Ein Ember-Reisebericht

In diesem Artikel beschreiben wir die Erfahrungen unseres .NET-Teams auf der Entdeckungsreise durch die neue Welt der Single Page Applications (SPA) mit JavaScript. Gesammelt haben wir diese Erfahrungen während der Neuimplementierung einer gewachsenen Kernanwendung zur Verwaltung von Produktstammdaten. Das Altsystem auf Basis von ASP.NET und Oracle PL/SQL ist den sich häufenden Änderungsanforderungen nicht mehr gewachsen und wird nach und nach abgelöst. Anwender des Systems sind rund 1 000 firmeninterne Mitarbeiter, die weltweit verteilt einen sprunghaft wachsenden Produktstamm von mehr als 500 000 Artikeln bearbeiten.

Peter Kern, Stefanos Aslanidis, Robert Rieger, Christian Ringler


Der Arbeitsablauf der Anwender wird in unserer Neuimplementierung durch ein taskbasiertes Workflowsystem unterstützt. Abbildung 1 zeigt einen exemplarischen Screenshot.

Abb. 1: Screen­shot der Anwendung, dargestellt wird eine Liste der durch den Anwender zu bearbeitenden Tasks

Auf unserer Reise durch die neue Technologiewelt mussten wir uns an mancher Kreuzung für einen Weg entscheiden, nur um dann später festzustellen, dass wir doch im Kreis gelaufen sind. Es gab dunkle Schluchten, die durchschritten werden mussten, und Punkte mit herrlicher Aussicht. Damit Teams in einer ähnlichen Situation die Reise besser vorbereiten können, folgt hier unser Reisebericht.

Projektkontext und Kernanforderungen

Wir standen vor einer Situation, wie sie jeder von uns kennt: Ein Projekt steht vor einer Neuausrichtung und es stellt sich die Frage, auf welches Pferd, respektive, welche Technologie man zum gegebenen Zeitpunkt am besten setzen soll. In diesem Fall ging es besonders um die Clienttechnologie, die im Zuge der Durchdringung von mobilen Endgeräten und Trends wie HTML5 massiv in Bewegung ist.

In einer frühen Phase des Projekts hatte unser Entwicklerteam einen attraktiven Prototyp auf Basis von Microsoft Silverlight entwickelt. Damit konnten erfolgreich komplexe Anforderungen an der Oberfläche umgesetzt werden, wie zum Beispiel die asynchrone, clientseitige Auswertung von komplexen Regelprüfungen oder die visuelle Unterstützung beim Vergleich und Zusammenführen von Artikeln. Der Schwerpunkt unseres Teams lag damals auf der Entwicklung von Lösungen mit Microsoft .NET. Vor diesem Hintergrund haben wir uns für Silverlight entschieden und den Prototyp mit einer relativ steilen Lernkurve entwickeln können.

Am Ende der Prototyping-Phase waren wir also recht zufrieden. Doch wie das Leben in IT-Projekten so spielt, hatte Microsoft andere Pläne. Im Sommer 2012 gab Microsoft eine veränderte Clientstrategie bekannt, in der Silverlight nicht mehr vorkam. Als Architekt kommt man dann schnell in Argumentationsnöte, wenn man für ein strategisch wichtiges Projekt eine Technologie ausgewählt hat, die in der Presse [1] für tot erklärt wird.

Die Entscheidung für Silverlight als Clienttechnologie wurde also noch einmal auf den Prüfstand gestellt. Mittlerweile war auch klar, dass das Altsystem nicht in einem Schritt abgelöst werden kann und die neue Lösung sich daher gut in die vorhandene Webapplikationslandschaft integrieren lassen sollte. Dies führte im Herbst 2012 schließlich zu der Entsche...

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Ein Ember-Reisebericht

In diesem Artikel beschreiben wir die Erfahrungen unseres .NET-Teams auf der Entdeckungsreise durch die neue Welt der Single Page Applications (SPA) mit JavaScript. Gesammelt haben wir diese Erfahrungen während der Neuimplementierung einer gewachsenen Kernanwendung zur Verwaltung von Produktstammdaten. Das Altsystem auf Basis von ASP.NET und Oracle PL/SQL ist den sich häufenden Änderungsanforderungen nicht mehr gewachsen und wird nach und nach abgelöst. Anwender des Systems sind rund 1 000 firmeninterne Mitarbeiter, die weltweit verteilt einen sprunghaft wachsenden Produktstamm von mehr als 500 000 Artikeln bearbeiten.

Peter Kern, Stefanos Aslanidis, Robert Rieger, Christian Ringler


Der Arbeitsablauf der Anwender wird in unserer Neuimplementierung durch ein taskbasiertes Workflowsystem unterstützt. Abbildung 1 zeigt einen exemplarischen Screenshot.

Abb. 1: Screen­shot der Anwendung, dargestellt wird eine Liste der durch den Anwender zu bearbeitenden Tasks

Auf unserer Reise durch die neue Technologiewelt mussten wir uns an mancher Kreuzung für einen Weg entscheiden, nur um dann später festzustellen, dass wir doch im Kreis gelaufen sind. Es gab dunkle Schluchten, die durchschritten werden mussten, und Punkte mit herrlicher Aussicht. Damit Teams in einer ähnlichen Situation die Reise besser vorbereiten können, folgt hier unser Reisebericht.

Projektkontext und Kernanforderungen

Wir standen vor einer Situation, wie sie jeder von uns kennt: Ein Projekt steht vor einer Neuausrichtung und es stellt sich die Frage, auf welches Pferd, respektive, welche Technologie man zum gegebenen Zeitpunkt am besten setzen soll. In diesem Fall ging es besonders um die Clienttechnologie, die im Zuge der Durchdringung von mobilen Endgeräten und Trends wie HTML5 massiv in Bewegung ist.

In einer frühen Phase des Projekts hatte unser Entwicklerteam einen attraktiven Prototyp auf Basis von Microsoft Silverlight entwickelt. Damit konnten erfolgreich komplexe Anforderungen an der Oberfläche umgesetzt werden, wie zum Beispiel die asynchrone, clientseitige Auswertung von komplexen Regelprüfungen oder die visuelle Unterstützung beim Vergleich und Zusammenführen von Artikeln. Der Schwerpunkt unseres Teams lag damals auf der Entwicklung von Lösungen mit Microsoft .NET. Vor diesem Hintergrund haben wir uns für Silverlight entschieden und den Prototyp mit einer relativ steilen Lernkurve entwickeln können.

Am Ende der Prototyping-Phase waren wir also recht zufrieden. Doch wie das Leben in IT-Projekten so spielt, hatte Microsoft andere Pläne. Im Sommer 2012 gab Microsoft eine veränderte Clientstrategie bekannt, in der Silverlight nicht mehr vorkam. Als Architekt kommt man dann schnell in Argumentationsnöte, wenn man für ein strategisch wichtiges Projekt eine Technologie ausgewählt hat, die in der Presse [1] für tot erklärt wird.

Die Entscheidung für Silverlight als Clienttechnologie wurde also noch einmal auf den Prüfstand gestellt. Mittlerweile war auch klar, dass das Altsystem nicht in einem Schritt abgelöst werden kann und die neue Lösung sich daher gut in die vorhandene Webapplikationslandschaft integrieren lassen sollte. Dies führte im Herbst 2012 schließlich zu der Entsche...

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