PHP Magazin - 06.2016 - Hello Chatbot


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  September 2016

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Ann-Cathrin Klose, Michael Jentsch, S & S Media GmbH, Roland Golla, Axel Westhagen, René Schröder, Kevin Schüler, Tom Wießeckel, René Schröder, Martin Schmitz-Ohrndorf, Michael Rohrlich, Oğuzhan Açıkgöz, Dennis John Wilson, Julia Schmidt, Sebastian Springer, Sebastian Springer, Sebastian Springer, Carsten Eilers, Tam Hanna

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die viel zitierten Spatzen pfeifen es seit einiger Zeit von den Dächern: Bots sind die neuen Apps. Mit den so genannten Conversational User Interfaces sollen dem Nutzer und der Nutzerin jede Art von Dienstleistung oder Service noch leichter zugänglich gemacht werden. Das Zauberwort heißt hier „natürliche Kommunikation“. Im besten Fall, so die Versprechen, interagiert man mit einem Bot so natürlich wie mit einem anderen Menschen. Er versteht, was der User möchte und leitet alles Weitere für sein Gegenüber aus Fleisch und Blut in die Wege. Wie einst Hal, nur eben mit hoffentlich weniger weitreichenden Folgen.

Nun ist es bisher so, dass diese Bots auf vorgegebene Muster reagieren. In ihrer einfachsten Form reagieren Sie auf Schlüsselwörter, in fortgeschritteneren Ausbaustufen bringen sie das Gesagte oder Geschriebene in einen sinnvollen Kontext und leiten daraus die weiteren Schritte ab. Die große Zukunft gehört Playern wie den von künstlichen Intelligenzen getriebenen Siri, Cortana oder Alexa; mit Letzterer beispielsweise habe ich beeindruckende Erfahrungen sammeln können.

Gehen wir aber noch mal einen Schritt zurück zu den etwas einfacher gestrickten Chatbots, wie man sie in den verschiedensten Messengern wie Facebook, Slack oder Telegram findet. Man setzt sich mit Ihnen in Verbindung – wenn sie nicht ohnehin auf einem Kanal lauschen – und sie reagieren auf bestimmte Eingaben des Users. So ein Bot ist schnell eingerichtet, die Logik dahinter müssen ihm Entwickler mitgeben. Hier schließt sich der Kreis, denn hier kommen wir wieder ins Spiel. Man denke nur an all die schönen Anwendungsfälle, die man mit einem Bot abdecken könnte!

… sofern man denn die Klientel dafür hat. Fakt ist, dass Messenger wie WhatsApp und Co. selbst den großen sozialen Netzwerken den Rang abzulaufen drohen; allerdings vor allem bei der jüngeren Zielgruppe. Sollte dieses Klientel nicht der eigenen Zielgruppe entsprechen, sollte man gut darüber nachdenken, ob und wie viel Arbeit man in die Entwicklung eines Bots steckt.

Auf der anderen Seite natürlich steckt doch in jedem von uns ein Pionier, dessen Neugier und Entdeckerdrang befriedigt werden muss. Die Einrichtung eines Bots ist in wenigen Minuten erledigt; warum also nicht einmal ein wenig damit experimentieren? Warum nicht herausfinden, wo die Grenzen liegen – um dann zu versuchen, sie zu verschieben? Das Thema Chatbot ist wichtig und wird in Zukunft noch viel wichtiger werden; nicht umsonst hat AWS beispielsweise vor Kurzem einen Contest ins Leben gerufen, in dem es darum ging, einen serverlosen Chatbot zu entwickeln. Es bietet sich also die Gelegenheit, seinem Forscherdrang nachzugeben und sich ganz nebenbei für die Zukunft zu rüsten. Eigentlich ohne Frage also ein No-Brainer.

Wo wir gerade so schön beim Thema Chatbot sind … wir haben selbst auch einen. Wer im Facebook Messenger nach dem „entwickler.de Chatbot“ sucht, kann unsere ersten Schritte mit der Zukunft begutachten und uns mit seinem Feedback dabei helfen, den Bot zu verfeinern. Es soll schließlich niemand sagen, dass wir nur berichten und nicht selbst auch mit den Dingen experimentieren, über die wir reden.

So denn – wir sehen uns in der Zukunft. Und wenn uns langweilig ist, reden wir eben mit den Bots.

wiesseckel_thomas_sw.tif_fmt1.jpgTom Wießeckel

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