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Warum deutsche Webentwickler alles andere als effektiv arbeiten

Webentwicklungs-Entwicklungsland?


Im internationalen Vergleich hinkt Deutschland beim Thema Webentwicklung mächtig hinterher. Gleichzeitig werden die Anforderungen an zeitgemäßes Webdesign immer dynamischer. Die Folge davon: Da es oftmals an planvollem Handeln mangelt und moderne Technologien und Methoden vernachlässigt werden, arbeiten deutsche Webentwickler derzeit alles andere als effektiv.

Je später ein Bug in PHP-Projekten entdeckt wird, desto teurer ist er – das ist hinlänglich bekannt. Umso verblüffender ist es, wie viele Ressourcen hierbei – mal ganz unabhängig vom Schaden – trotz allem immer wieder verschwendet werden. In Web-Development-Teams gibt es sogar Vollzeitstellen für das Beheben von Bugs. Oder von ganzen Bugnestern, wie man mittlerweile sagt. Okay, natürlich spielt da auch immer die Softwarequalität eine Rolle … Aber das ist in diesem Beitrag nicht das Thema. Hier geht es vielmehr um gewissenhafte Planung – und die ist in allen Projektschritten von größter Wichtigkeit. Leider kommt sie meist zu kurz. Viel zu kurz.

Fakt ist: Auch Programmierung, angefangen bei der Implementierung neuer Features, muss fein säuberlich geplant werden. Ist das nicht der Fall, kann selbst die Realisierung „einfachster“ Websitefunktionen zur übergroßen Herausforderung werden und einen immensen Aufwand nach sich ziehen. Plan- und sinnvoller wäre es dagegen, wenn Webentwickler teamübergreifend miteinander arbeiten und mehr Rücksprache bei einzelnen Zwischenschritten halten. Dazu bedarf es jedoch eines neuen, zeitgemäßen Mindsets – und das muss gewissermaßen von oben kommen.

Aber Pustekuchen: Nach wie vor wird das Pferd oftmals vom falschen Ende her aufgezäumt. So werden Probleme bei der Umsetzung aus Zeitgründen entweder komplett ausgesessen oder aber zwischendurch „kurz mal gefixt“. Dadurch kommt es zu groben Fehleinschätzungen, die dann später zu einem hohen Druck und sehr viel Stress führen und nicht zuletzt völlig unnötige Kosten erzeugen.

Wie ein Slider zur Katastrophe wird

Beispiel gefällig? Nehmen wir mal ein scheinbar einfach umzusetzendes Feature wie den Content-Slider. Gerne wird da schon im Anfangsstadium ein Layout erstellt und ein tolles Headerbild ausgewählt. Dann werden links und rechts die Pfeile positioniert und auch alles andere schon mal so weit eingerichtet.

Der Kunde strahlt, wenn er den Entwurf sieht. Da man sich mit ihm aber weder vor noch während der Präsentation des Layouts über die finalen Funktionalitäten des Sliders unterhalten hat (die vom Kunden ja ohnehin erst seh...

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