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Teil 3: Applikation mit den ersten Features programmieren

Strukturiertes DevOps


Bei der Entwicklung von Enterprise-Anwendungen treten häufig Keywords wie Jenkins, Docker oder DevOps auf. Man hört dabei von tollen Werkzeugen, die den Quellcode analysieren und zentral Artefakte für die jeweiligen Projektbeteiligten bereitstellen. Dass dieses Szenario nicht nur im Umfeld von Programmiersprachen wie Java gelebt werden kann, wird in dieser Artikelreihe dargestellt.

Artikelserie

Teil 1: Aufbau einer exemplarischen Toolchain

Teil 2: Konfiguration der Toolchain

Teil 3: Applikation mit den ersten Features programmieren

Teil 4: Die fertige Applikation

In den vergangenen Teilen dieser Serie wurde auf Atlassians Webapplikationen Jira und Stash eingegangen, und diese wurden grundlegend eingerichtet. Des Weiteren haben wir anhand eines Beispiels (Einkaufszettel) die grundlegenden Stories innerhalb eines neuen Projekts angelegt, und in der auf Git basierenden Versionsverwaltung Stash wurde ein Repository mit dem GitFlow-Prinzip zur Verfügung gestellt. Ebenso ist mithilfe von Jenkins ein grundlegender Deployment-Server eingerichtet und die benötigten Plug-ins für die Quelltextanalyse und das Unit Testing sind installiert worden. Zusätzlich wurden innerhalb der IDE NetBeans Phing und Composer installiert und die Verbindung zum Task-Repository Jira und dem Sourcecode-Managementsystem wurde bereitgestellt. Auf den hier angewandten Entwicklungsprozess bin ich ebenfalls eingegangen: Er wurde mit der testgetriebenen Entwicklung festgelegt. Dementsprechend haben wir in den letzten zwei Teilen der Artikelserie bereits alle Vorbereitungen für die tatsächliche Implementierung getroffen.

Ziel dieses Artikels ist es, die theoretischen Grundlagen der letzten beiden Artikel und das Zusammenspiel der eingerichteten Werkzeuge zu demonstrieren und auszuwerten. Dafür wird die geplante Beispielapplikation mit den ersten Features programmiert, sodass sie in den jeweiligen Develop Branch hinzugefügt werden kann. Nachdem dies geschehen ist, wird der Jenkins-Server seine Aufgaben innerhalb des Build-Prozesses abarbeiten und die jeweiligen Artefakte liefern. Diese werden anschließend ausgewertet und dargestellt.

Die Jira-Stories

Im ersten Teil dieser Artikelserie wurden die Stories für das Beispielprojekt definiert. Nachfolgend werden sie noch einmal aufgelistet und dann in Tasks zerlegt. Folgende Stories wurden erstellt:

  • Der Benutzer möchte einen oder mehrere Einkaufszettel erstellen, bearbeiten und löschen.

  • Der Benutzer möchte auf dem Einkaufszettel Produkte hinzufüge...

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