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Drei starke Frauen in der IT: Lisa Rosenberg, Stephanie Evers-Neumann und Lisa Wery von Limont

Frauen in der Tech-Branche


In dieser Ausgabe haben wir in unserer Women-in-Tech-Reihe etwas ganz Besonderes vorbereitet: Wir hatten das Glück, gleich drei Frauen aus einem Unternehmen, der msg DAVID GmbH aus Braunschweig, interviewen zu können. Im großen Generationen-Special sprechen Lisa Rosenberg (Build-Managerin), Stephanie Evers-Neumann (Softwaretesterin/Certified Tester) und Lisa Wery von Limont (Scrum Master) darüber, warum es so wenige Frauen in der Tech-Branche gibt, warum sich ein Wandel für die IT-Welt auszahlen würde und wie es um die Zukunft der Diversity-Debatte bestellt ist.

PHP Magazin: Was hat euer Interesse für die Tech-Branche geweckt?

Lisa Rosenberg: Wenn man ganz genau sein möchte, besteht das Interesse schon seit meiner frühen Kindheit. Angefangen bei Videospielen, habe ich auch nach und nach immer mehr Interesse für das Thema Tech im Allgemeinen aufgebracht. Mit neun habe ich den ersten PC zusammen mit meiner Mutter gehabt und war total fasziniert davon. Schon immer habe ich gerne Zeit am PC verbracht, Bildbearbeitungsprogramme benutzt, aufkommende PC-Probleme selbst gelöst und kleine Skripte für unterschiedliche Use Cases geschrieben oder bestehende verändert. Aber eigentlich war meine Mutter es, die mir den Weg in die Richtung erst ermöglicht hat. Anders als andere Mädchen habe ich nie mit Puppen, sondern eher mit Autos und Lego gespielt. Meiner Mutter war es immer wichtig, dass ich mich so entwickle, wie ich es wollte. Und scheinbar wollte ich Autos und Lego. Sie hat nie versucht mich dazu zu bringen, mich mit anderen Dingen zu beschäftigen, die man vielleicht als „mädchenhaft“ bezeichnen könnte. Erst heute merke ich, wie wichtig das ist. Die Weichen werden schon sehr früh gestellt. Mein Interesse für die Informatik war also schon früh vorhanden, doch fehlte mir Mut, mich auch beruflich in diese Richtung zu orientieren. Ich wollte eher etwas „Sicheres“ und „Normales“ machen – dachte ich jedenfalls. Mein Schülerpraktikum habe ich in der Finanzabteilung einer Stadtverwaltung durchgeführt, meine erste Ausbildung zur Immobilienkauffrau bei einer Wohnungsgesellschaft absolviert. Ich habe aber immer gemerkt, dass ich vom Charakter her nicht wirklich dazugehöre und mir der Beruf nicht ganz so viel Spaß bereitet hat.

Diese Ausbildung war aber auch wichtig für das, was ich heute mache. Während der Ausbildung bei der Wohnungsgesellschaft habe ich für einige Wochen auch Aufgaben in der IT-Abteilung des Unternehmens wahrgenommen. Da hat es richtig „Klick“ gemacht. Ich ...

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