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Shopware 5.5: verbesserte Performance, Internationalisierung und Usability

Relaunch für das Shopware-Universum


Die kommende Shopware-Version 5.5 wartet mit vielen neuen Features auf: verbesserte Performance und der Wegfall der Verschlüsselung auch für Drittanbieter-Plug-ins. Neben einigen Quellcodebeispielen für die Verwendung von neuen Funktionen in den eigenen Plug-ins werden die Änderungen vorgestellt.

In die Shopware-Version 5.5 sind wieder viele Erweiterungen und Optimierungen geflossen. Die Änderungen lassen sich grob in die drei Bereiche Performance, SEO/Internationalisierung und Usability zusammenfassen.

Performance

Unter dem Punkt Performance hat sich in dieser Version am meisten getan. Der Check-out-Prozess, insbesondere der Warenkorb, wurde einem gründlichen Profiling unterzogen. Durch die daraus resultierenden Optimierungen konnte der Warenkorb somit um den Faktor vier schneller gemacht werden. Zusätzlich kann er nun auch mit bis zu tausend Positionen noch verwendet werden. Das ist sicherlich für viele B2B-Onlineshop-Betreiber sehr interessant. Viele Shopbetreiber haben die Elasticsearch Integration für die Storefront in der Version 5.1 kennen- und schätzen gelernt. Mit dieser Integration ist es ohne Weiteres möglich, Shops mit Millionen von Artikeln zu betreiben. Die Administration im Shop-Backend ging nicht ganz so leicht von der Hand. Da ist es konsequent, dass Elasticsearch den Weg ins Backend gefunden hat. Hierfür werden nun weitere ES-Index-Einträge geschrieben. So können über Elasticsearch große Artikel-, Kunden- und Bestellmengen gefiltert und durchsucht werden. Das hat positive Auswirkungen auf die allgemeine Suche und die Übersichtsmodule. Die Arbeit für den Anwender wird durch die schnellen Reaktionszeiten von unter einer Sekunde selbst bei Millionen von Datensätzen, effizienter.

Lange Wartezeiten im Backend bei großen Datenmengen sind damit ad acta gelegt. Zusätzlich gibt es noch weitere Optimierungen im Cachehandling. Die erste Verbesserung ist die Optimierung des CacheWarmer, der den HTTP-Cache von Shopware aufwärmt und die aufzuwärmenden URLs nun parallel abarbeiten kann. Das ist besonders für Deployment-Szenarien in Clusterumgebungen interessant. Man kann nun, bevor man eine neue Version live schaltet, auf dem Admin-Server [1] den HTTP-Cache aufwärmen und so die neue Version mit einem aufgewärmten Cache live nehmen. Ein beispielhaftes Deployment Script für Clusterumgebungen, in den man dies implementieren kann, findet man auf [2]. Durch die bei der parallelen Abarbeitung gewonnene Geschwindigkeit können auch mehr URLs aufgewärmt werden...

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