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Eine Bibliothek voller Fake-Datensätze

Wo bekommt man bloß Testdaten für die eigene Applikation her? Die Produktionsdaten sind tabu, und unkenntlich machen wäre zu aufwendig. Was also tun? Für dieses Problem gibt es eine elegante Lösung in Form der Bibliothek faker.js.


Wo bekommt man bloß Testdaten für die eigene Applikation her? Die Produktionsdaten sind tabu, und unkenntlich machen wäre zu aufwendig. Was also tun? Für dieses Problem gibt es eine elegante Lösung in Form der Bibliothek faker.js.

Mithilfe des Tools faker.js gelangen Sie an Testdaten für Ihre Applikation. Sie können dieses Werkzeug nutzen, um Testdaten wie personenbezogene Daten zu generieren, und zwar nicht nur einen einzelnen Datensatz, sondern richtig viele Daten oder, wie die Entwickler von faker.js es auf ihrer GitHub-Site [1] ausdrücken: „massive amounts of fake data“.

Installation und Verwendung

faker.js ist in der Anwendung vielseitig. Sie können das Werkzeug sowohl client- als auch serverseitig nutzen und es selbst installieren oder den gehosteten Service unter http://faker.hook.io nutzen. Die Installation erfolgt über npm mit dem Kommando npm install faker. Anschließend können Sie das Paket mit const faker = require(‚faker‘); beziehungsweise import faker from ‚faker‘; einbinden. Die gehostete Variante arbeitet mit Queryparametern; so können Sie einen Fake-Namen mit dem Aufruf von http://faker.hook.io?property=name.findName nutzen. Als Resultat erhalten Sie eine Kombination aus einem zufällig generierten Vor- und Nachnamen.

API

Einer der wichtigsten Bereiche, für die faker.js Daten generieren kann, sind persönliche Daten wie Namen oder Adressdaten. Doch hier endet der Funktionsumfang nicht. Mit faker.js können Sie außerdem Datumsangaben, Farben oder Dateinamen erzeugen. Um die Schnittstelle übersichtlich zu halten, werden die verschiedenen Methoden in Kategorien wie address, company, finance oder internet unterteilt. Ergänzt werden die Methoden um Kombinationen einzelner Methoden wie helpers.userCard, die die Informationen über den Benutzer wie den Namen und Benutzernamen, die Privat- und Firmenadresse sowie Kontaktdaten wie E-Mail, Telefon und Website erzeugt. Bei der Generierung solcher Kombinationen sollten Sie beachten, dass die Informationen komplett zufällig erzeugt sind und der Benutzername z. B. nicht vom Namen des Benutzers abhängt.

Egal, ob Sie einen einzelnen Datensatz oder ein Kombinationsobjekt erzeugen, Sie müssen stets eine faker. js-Methode aufrufen. In Listing 1 sehen Sie den Quellcode, mit dessen Hilfe Sie einen zufälligen Namen erzeugen und diesen auf der Konsole ausgeben können. An erster Stelle steht immer das faker.js-Objekt, anschließend folgt die Kategorie, in diesem Beispiel name, und schließlich die eigentliche Methode ...

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