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Die Psychologie des App- und Webdesigns

Zwei Universen: Psychologie und Design


Je besser der Designer die Prinzipien der psychologischen Wirkung beherrscht, desto gezielter kann er den Nutzer durch eine spezifische Gestaltung ansprechen und von seinem digitalen Produkt überzeugen. Die gemeinsame Schnittstelle beider Ansätze ist der Mensch.

Einige Websites sehen modern und schön aus. Sie sind jedoch unter kommerziellen Gesichtspunkten wenig erfolgreich. Andere sind eher schlicht und einfach. Ihre Wirkung kommt jedoch dem eines Magneten gleich und sie sind damit die Basis für ein erfolgreiches Projekt. Schon lange ist bekannt, dass man den künftigen Nutzer bei der Gestaltung von Benutzeroberflächen stets im Blick haben muss. Was erwartet er? Wie möchte er angesprochen werden? Mit welchen Elementen kann er gefesselt und ihm Freude bereitet werden, wenn er die App bedient oder die Website besucht? Viele Aspekte spielen in diesen Bereich hinein: Farben, Layout, Schriftarten, Bilder und Nutzeransprache. Die Summe dieser Teile wirkt auf den Anwender und sollte ein stimmiges Gesamtbild vermitteln. Entwickler – eher technisch fokussiert – tun sich damit bekanntermaßen schwer. Oft trennt man die Aufgabenbereiche in technische Entwicklung und Design. Designer sollen die Brücke zum Nutzer bauen. Dabei müssen sie die psychologischen Aspekte beachten. Mit anderen Worten: Welche Wirkung entfalten Designentscheidungen auf die Nutzer? Oder andersherum: Wie kann man eine bestimmte Wirkung erreichen?

Wann und warum wird geklickt?

Wie sollte eine Website aufgebaut sein, damit die Nutzer sie attraktiv finden und motiviert sind, auf ihr zu verweilen? Nur wenn der Nutzer ein inneres Interesse hat und von dem Produkt fasziniert ist, wird er es wieder und wieder nutzen. Die Wirkung einer Site kann ihm vertrauenswürdig erscheinen oder sie wirkt fremd und vielleicht sogar verdächtig. Gefällt dem Nutzer die Site, fühlt er sich wohl und ist vielleicht bereit, sich intensiver mit den Inhalten auseinanderzusetzen.

Menschen sind soziale Wesen. Sie brauchen Interaktion und Kommunikation. In erster Linie geht es natürlich um ein menschliches Miteinander. Bei Websites betrifft es die Onlinekommunikation und -interaktion. Besucht der Nutzer eine Website, wünscht er sich, dass diese richtig und angemessen auf seine Aktionen reagiert. Wird er beispielsweise unmittelbar nach persönlichen Informationen gefragt, kann es ihm vorkommen, als ob ein Fremder etwas Persönliches von ihm wissen möchte. Man muss also abwägen, an welcher Stelle und zu welchem Zeitpunkt es notwendig...

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