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PHP Magazin
Teil 2: Das API auf Herz und Nieren geprüft

Shopware 6 und der neue API-First-Ansatz

Im ersten Teil der Artikelserie zu Shopware 6 haben wir uns mit den technischen Änderungen der neuen Version beschäftigt. Wir wollen nun im zweiten Teil tiefer in das Thema API einsteigen und uns die verschiedenen Anwendungsfälle einmal genauer anschauen.

Thomas Eiling


Mit Shopware 6 wurde die Software auf eine vollständig neue Basis gestellt und konsequent ein API-First-Ansatz verfolgt. Das hat im Vergleich zu der Vorgängerversion den Vorteil, dass alle Funktionalitäten der neuen Administration auch über das API gesteuert werden können. Durch das strikte Verfolgen des API-First-Ansatzes sind drei verschiedene API-Endpunkte, Sync, SalesChannel und Admin, entstanden. Der Sync-Endpunkt ist für den Im- und Export großer Datenmengen vorgesehen, wobei aktuell 300 Produkte pro Sekunde importiert werden können. Langwierige Prozesse, wie zum Beispiel die Erstellung von Thumbnails, werden über eine Messaging Queue im Hintergrund abgearbeitet.

ArtikelserieTeil 1: Grundlegende Veränderungen im OnlineshopsystemTeil 2: Das API auf Herz und Nieren geprüftTeil 3: Das Plug-in-System und eigene Erweiterungen

Eine asynchrone Verarbeitung der langwierigen Prozesse beschleunigt den Importprozess natürlich deutlich. Damit erreichen wir, verglichen mit Shopware 5, eine zwanzigfache Steigerung. Das Admin API wird konsequent von der neuen Administration, die auf Vue.js basiert, verwendet. Man kann nun alle Einstellungen und Funktionen, die die Administration bietet, auch über das API nutzen. Das ermöglicht es, eigene Oberflächen für administrative Tätigkeiten zu erstellen, wie z. B. eine Ansicht für offene Bestellungen, die versandt werden müssen. Welche Technologie dafür schlussendlich genutzt wird, ist völlig egal. Zu guter Letzt gibt es noch das SalesChannel API. Dieser Endpunkt ist für alle Anforderungen zuständig, um ein eigenes Shop-Frontend, POS oder beliebige andere Verkaufskanäle anzuschließen. Das ermöglicht es, vollständig neue Verkaufskonzepte im Internet umzusetzen. Wir haben verschiedene Experimente auf GitHub veröffentlicht, um zu zeigen, wie einfach es ist, das neue API zu verwenden. Insgesamt gibt es einen One-Page-Shop, ein Shop-Snippet und einen Alexa Skill. Der One-Page-Shop [1] ist ein Experiment, das zeigt, wie einfach man eine eigene Storefront für Shopware 6 bauen kann. Auf einer einzigen Seite beinhaltet es einen funktionierenden Check-out inklusive Zahlungsabwicklung.

Das Shop-Snippet [2] ist für Shopbetreiber interessant, die viel bloggen, mit Influencern zusammenarbeiten usw. Es ermöglicht z. B., in einem Blogbeitrag mit einem einfachen Snippet Produkte aus einem Shopware-6-Shop einzubinden. Natürlich mit einer Verknüpfung zum Shop, um dort direkt kaufen zu können. Das dritte Experiment, der Alexa Skill [3], verbinde...

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Teil 2: Das API auf Herz und Nieren geprüft

Shopware 6 und der neue API-First-Ansatz

Im ersten Teil der Artikelserie zu Shopware 6 haben wir uns mit den technischen Änderungen der neuen Version beschäftigt. Wir wollen nun im zweiten Teil tiefer in das Thema API einsteigen und uns die verschiedenen Anwendungsfälle einmal genauer anschauen.

Thomas Eiling


Mit Shopware 6 wurde die Software auf eine vollständig neue Basis gestellt und konsequent ein API-First-Ansatz verfolgt. Das hat im Vergleich zu der Vorgängerversion den Vorteil, dass alle Funktionalitäten der neuen Administration auch über das API gesteuert werden können. Durch das strikte Verfolgen des API-First-Ansatzes sind drei verschiedene API-Endpunkte, Sync, SalesChannel und Admin, entstanden. Der Sync-Endpunkt ist für den Im- und Export großer Datenmengen vorgesehen, wobei aktuell 300 Produkte pro Sekunde importiert werden können. Langwierige Prozesse, wie zum Beispiel die Erstellung von Thumbnails, werden über eine Messaging Queue im Hintergrund abgearbeitet.

ArtikelserieTeil 1: Grundlegende Veränderungen im OnlineshopsystemTeil 2: Das API auf Herz und Nieren geprüftTeil 3: Das Plug-in-System und eigene Erweiterungen

Eine asynchrone Verarbeitung der langwierigen Prozesse beschleunigt den Importprozess natürlich deutlich. Damit erreichen wir, verglichen mit Shopware 5, eine zwanzigfache Steigerung. Das Admin API wird konsequent von der neuen Administration, die auf Vue.js basiert, verwendet. Man kann nun alle Einstellungen und Funktionen, die die Administration bietet, auch über das API nutzen. Das ermöglicht es, eigene Oberflächen für administrative Tätigkeiten zu erstellen, wie z. B. eine Ansicht für offene Bestellungen, die versandt werden müssen. Welche Technologie dafür schlussendlich genutzt wird, ist völlig egal. Zu guter Letzt gibt es noch das SalesChannel API. Dieser Endpunkt ist für alle Anforderungen zuständig, um ein eigenes Shop-Frontend, POS oder beliebige andere Verkaufskanäle anzuschließen. Das ermöglicht es, vollständig neue Verkaufskonzepte im Internet umzusetzen. Wir haben verschiedene Experimente auf GitHub veröffentlicht, um zu zeigen, wie einfach es ist, das neue API zu verwenden. Insgesamt gibt es einen One-Page-Shop, ein Shop-Snippet und einen Alexa Skill. Der One-Page-Shop [1] ist ein Experiment, das zeigt, wie einfach man eine eigene Storefront für Shopware 6 bauen kann. Auf einer einzigen Seite beinhaltet es einen funktionierenden Check-out inklusive Zahlungsabwicklung.

Das Shop-Snippet [2] ist für Shopbetreiber interessant, die viel bloggen, mit Influencern zusammenarbeiten usw. Es ermöglicht z. B., in einem Blogbeitrag mit einem einfachen Snippet Produkte aus einem Shopware-6-Shop einzubinden. Natürlich mit einer Verknüpfung zum Shop, um dort direkt kaufen zu können. Das dritte Experiment, der Alexa Skill [3], verbinde...

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