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PHP Magazin
Client- und serverseitige Web-Apps

Das Web für die Hosentasche

Webtechnologien erobern alle Gerätetypen und Systeme. Schon lange sind sie nicht mehr auf den Browser beschränkt. Grob kann man die Ansätze in Client- und Servertechnologien unterteilen. So kann man mit dem passenden Framework auch native Apps für die mobilen Plattformen iOS und Android erstellen. Wir zeigen, welche Technologien es gibt und welche Möglichkeiten HTML, CSS und JavaScript außerhalb des Browsers bieten.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Applikationen werden heute sehr oft als Webapplikationen erstellt. Diese stellen das Gegenstück gegenüber den oft schwerfälligen Desktopanwendungen dar und weisen die folgenden bekannten Vorzüge auf:

Installation nur auf dem Server erforderlich: Wenn man eine Webapplikation einsetzt, dann ist nur ein Installationsvorgang notwendig. Dieser findet üblicherweise auf dem Server statt. Der Client greift über das Netzwerk mit Hilfe eines Browsers auf die Anwendung zu. Lokal auf dem Client sind – mit Ausnahme von ggf. Plug-ins – keine Installationen notwendig. Oft genügt ein beliebiger Browser, der auf jedem System vorhanden ist. Auf allen Geräten aktuell: Webanwendungen sind aus Sicht des Anwenders stets aktuell. Darum muss sich der Benutzer nicht kümmern. Man erhält meist im Rahmen seiner vertraglichen Vereinbarung immer die aktuellen Updates. Diese werden direkt über den Server installiert und es bedarf keiner Eingriffe aufseiten des Clients. Direkter Mehrbenutzerbetrieb: Ein Mehrbenutzerbetrieb ist für eine Webapplikation in der Regel der Standard. Man muss meist mehrere Benutzerkonten anlegen, um für eine korrekte Zuordnung der Datenverarbeitung zu sorgen. Weniger Betriebssystemanforderungen: Man kann in der Regel von jedem System mit nahezu jedem beliebigen Browser arbeiten. Die Applikation läuft auf dem Server, was bedeutet, dass die Daten- oder Internetverbindung für eine performante Ausführung wichtiger ist als die lokale Software oder Hardware. Man kann Webanwendungen auch auf weniger leistungsfähiger Hardware ausführen. Kosten: Bei einer gelegentlichen oder einmaligen Nutzung sind Webanwendungen oft günstiger als Desktopanwendungen, denn Sie zahlen in der Regel nur für die Dauer der Nutzung oder den Ressourcenverbrauch.

Mit modernen Webapplikationen ist man heute jedoch nicht mehr nur auf den Browser beschränkt. Insbesondere innovative, clientseitige Frameworks und Bibliotheken ermöglichen es, dass man mit Webtechnologien auch Applikationen für den Desktop oder die mobilen Devices (Smartphone, Tablet) erstellt. In diesem Artikel werden wir uns dies anhand von konkreten Beispielen ansehen. Zuvor reflektieren wir jedoch nochmals die grundsätzlichen technologischen Ansätze von Webapplikationen.

Client- und serverseitige Webapplikationen

Eine Webapplikation ist gewissermaßen eine besondere Ausprägung der Client-Server-Architektur. Den prinzipiellen Aufbau haben wir in Abbildung 1 dargestellt.

Abb. 1: Client-Server-Architektur [1]

Die Präsentation erfolgt...

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Client- und serverseitige Web-Apps

Das Web für die Hosentasche

Webtechnologien erobern alle Gerätetypen und Systeme. Schon lange sind sie nicht mehr auf den Browser beschränkt. Grob kann man die Ansätze in Client- und Servertechnologien unterteilen. So kann man mit dem passenden Framework auch native Apps für die mobilen Plattformen iOS und Android erstellen. Wir zeigen, welche Technologien es gibt und welche Möglichkeiten HTML, CSS und JavaScript außerhalb des Browsers bieten.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Applikationen werden heute sehr oft als Webapplikationen erstellt. Diese stellen das Gegenstück gegenüber den oft schwerfälligen Desktopanwendungen dar und weisen die folgenden bekannten Vorzüge auf:

Installation nur auf dem Server erforderlich: Wenn man eine Webapplikation einsetzt, dann ist nur ein Installationsvorgang notwendig. Dieser findet üblicherweise auf dem Server statt. Der Client greift über das Netzwerk mit Hilfe eines Browsers auf die Anwendung zu. Lokal auf dem Client sind – mit Ausnahme von ggf. Plug-ins – keine Installationen notwendig. Oft genügt ein beliebiger Browser, der auf jedem System vorhanden ist. Auf allen Geräten aktuell: Webanwendungen sind aus Sicht des Anwenders stets aktuell. Darum muss sich der Benutzer nicht kümmern. Man erhält meist im Rahmen seiner vertraglichen Vereinbarung immer die aktuellen Updates. Diese werden direkt über den Server installiert und es bedarf keiner Eingriffe aufseiten des Clients. Direkter Mehrbenutzerbetrieb: Ein Mehrbenutzerbetrieb ist für eine Webapplikation in der Regel der Standard. Man muss meist mehrere Benutzerkonten anlegen, um für eine korrekte Zuordnung der Datenverarbeitung zu sorgen. Weniger Betriebssystemanforderungen: Man kann in der Regel von jedem System mit nahezu jedem beliebigen Browser arbeiten. Die Applikation läuft auf dem Server, was bedeutet, dass die Daten- oder Internetverbindung für eine performante Ausführung wichtiger ist als die lokale Software oder Hardware. Man kann Webanwendungen auch auf weniger leistungsfähiger Hardware ausführen. Kosten: Bei einer gelegentlichen oder einmaligen Nutzung sind Webanwendungen oft günstiger als Desktopanwendungen, denn Sie zahlen in der Regel nur für die Dauer der Nutzung oder den Ressourcenverbrauch.

Mit modernen Webapplikationen ist man heute jedoch nicht mehr nur auf den Browser beschränkt. Insbesondere innovative, clientseitige Frameworks und Bibliotheken ermöglichen es, dass man mit Webtechnologien auch Applikationen für den Desktop oder die mobilen Devices (Smartphone, Tablet) erstellt. In diesem Artikel werden wir uns dies anhand von konkreten Beispielen ansehen. Zuvor reflektieren wir jedoch nochmals die grundsätzlichen technologischen Ansätze von Webapplikationen.

Client- und serverseitige Webapplikationen

Eine Webapplikation ist gewissermaßen eine besondere Ausprägung der Client-Server-Architektur. Den prinzipiellen Aufbau haben wir in Abbildung 1 dargestellt.

Abb. 1: Client-Server-Architektur [1]

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