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Möglichkeiten und Grenzen bei der grafischen Gestaltung von SharePoint-2013-Webseiten

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SharePoint ist zu einer Technologie herangewachsen, die sowohl in klassischen Szenarien wie Intranets oder Extranets, aber auch für Internetpräsenzen immer mehr Zuspruch findet. SharePoint ist in erster Linie eine webbasierte Plattform, die sich in Sachen Design, Usability und Performance mit anderen Webplattformen messen lassen muss. Dabei ist der Support von bewährten Webtechnologien wie HTML5 oder CSS3 mindestens genauso wichtig wie die Möglichkeit, die Websiteoberfläche mit jQuery oder anderen Erweiterungen anzupassen.

Blickt man in die Historie von SharePoint, so kann man beobachten, welchen Weg die Plattform gegangen ist. Wo man in den ersten Versionen noch zufrieden war, wenn man das Logo austauschen oder ein paar marginale Anpassungen vornehmen konnte, gibt es heutzutage völlig andere Anforderungen, die bis hin zu komplett angepassten Designs reichen, die nicht mehr an das Standard-„Look and Feel“ von SharePoint erinnern. Mittlerweile liefert die Technologie mit ihrer aktuellen Version SharePoint 2013 ein breites Feld an Funktionen, Werkzeugen und Standardsupport für die grafische Gestaltung und die Anpassung von SharePoint-Webseiten, die im Folgenden vorgestellt werden.

Das neue SharePoint UI

Mit der Umsetzung von SharePoint 2013 hat sich die Produktgruppe an die Arbeit gemacht, wesentliche UI-Merkmale zu verändern. Damit verfolgt Microsoft das Ziel, eine moderne Webplattform bereitzustellen, die ein hohes Maß an Gebrauchstauglichkeit (Usability) sowie eine gute Performance liefert. Das geschulte Auge wird feststellen können, dass eine SharePoint-Website sowohl in der HTML-Struktur als auch in der Oberfläche im Vergleich zur Vorversion deutlich „schlanker“ daherkommt (Abb. 1). Dazu wurde auf ausgediente Tabellenlayouts (fast) flächendeckend verzichtet, zugunsten einer modernen HTML-Struktur auf Basis von DIV-Tags. Der gesamte Aufbau wirkt nicht nur durch die neuen Icon-Sets sehr minimalistisch, auch die gesamte Aufmachung der Website verzichtet auf grafischen Schnörkel zu Gunsten einer inhaltsorientierten Visualisierung.

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Abbildung 1: Das neue Look and Feel einer SharePoint-Website

Zusammen mit SharePoint 2013 wurde ein komplett neues Generierungsmodell für die Ausgabe der Seiten eingeführt, das die Ladezeiten deutlich verkürzt. Die so genannte „Minimale Downloadstrategie“ (MDS) sorgt dafür, dass jeweils nur das Delta einer Seite am Client nachgeladen wird, anstelle eines kompletten Post Backs. Durch diese Neuerung wird man als Nutzer sehr schn...

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