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Enterprise Social mit SharePoint

SP 2013 im Businesskontext


Die Einführung von Social Media und Collaboration-Tools vereinfacht die Zusammenarbeit im Unternehmen. Mit Plattformen, die einen internen Wissensaustausch fördern, können Prozesse verbessert und wesentlich beschleunigt werden. Jedoch muss sich Social Collaboration auch an der jeweiligen Unternehmensstruktur und -kommunikation orientieren und ebenfalls alle Geschäftsprozesse berücksichtigen. Dabei sollten Sie sich fragen: Passt Social Collaboration in mein Unternehmen und wie kann ich es, bezogen auf mein Geschäft, sinnvoll in die Unternehmensprozesse integrieren?

„Social? Da verabreden sich doch nur die Kids zum Spielen!“, denken Sie jetzt? Abbildung 1 zeigt einen Zähler, den ein Mitarbeiter und Blogger des US Fernsehsenders ABC TV, Gary Hayes [1], aus Meldungen von Unternehmen und Nachrichten zum Thema „Social Media“ erstellt hat. Damit hat dieser eindrucksvolle Demonstrator nicht den Anspruch auf absolute Erfassung der Wirklichkeit, sondern illustriert aus sehr anschaulich Fakten und Tendenzen zu dem Thema. Ob nun bei Facebook 3, 2 Milliarden Mal täglich „geliked“ und kommentiert wird oder circa 3 Milliarden Mal, ist dabei unerheblich. Drei Milliarden ist eine sehr große Zahl, die zeigt, wie stark das bekannteste soziale Netzwerk genutzt wird. Mit rund 500 Millionen Benutzern täglich entspricht das ungefähr der Einwohnerzahl der Europäischen Union.

Insgesamt lässt sich damit die Hypothese „Social ist in der Gesellschaft angekommen“ sehr gut belegen. Und an diesem Punkt darf ein Unternehmer die Frage stellen, ob und wie denn der Bedarf der Menschen an sozialen Aktivitäten sinnstiftend im Unternehmen eingesetzt werden kann.

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Abbildung 1: Zahlen und Fakten aus dem Social Web

Abgrenzung von Enterprise Social zu „Social-Plattformen“ à la Facebook

Zum Einstieg in das Thema Enterprise Social ist es zunächst wichtig, eine Abgrenzung von sozialen Aktivitäten außerhalb des Unternehmens zu denen innerhalb der Unternehmensgrenzen zu ziehen. Üblicherweise treten Unternehmen über Präsenz auf „Social-Plattformen“ im Intranet mit potenziellen Bewerbern, Kunden, Partnern usw. in Kontakt. Enterprise-Social-Plattformen sind im Gegensatz dazu im Intranet als IT-System von Enterprise-2.0-Strategien zu finden, wie Abbildung 2 verdeutlicht.

Diese Abgrenzung hat Konsequenzen für das Unternehmen und die Mitarbeiter. Ich als Mitarbeiter kann mich im Internet im Prinzip frei bewegen. Dort bin ich Marcus Peters mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Kann durch meine Person eine offensichtliche Assoziation zum Unternehmen hergestellt werden, indem ich zum Beispiel auf dem Unternehmensblog schreibe oder einen offiziellen Facebook-Account benutze, gelten sicher andere Spielregeln. Und beim Einsatz im Intranet ist dann nicht jede Statusmeldung, die ich Freunden über Facebook mitteilen würde, auch wichtig für meine Kollegen oder Vorgesetzen. Und das Unternehmen muss dafür sorgen, dass alles rund um Themen wie Betriebsverfassungsgesetz usw. auf derartige Plattformen übertragen wird.

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Abbildung 2: Enterprise Social eingebettet in Enterprise-2.0-Konzepte

Motivatoren und Herausforderungen

In der letzten Zeit erfährt das Thema Enterprise 2.0 so etwas wie eine Renaissance. Nahezu alle Hersteller für Unternehmensportale werben mit sozialen Funktionen. In vielen Projekten mit Intranet-Bezug werden derartige Features nachgefragt. Allerdings ist nicht immer klar, wie Enterprise-Social-Plattformen ...

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