© Kellie L. Folkerts/Shutterstock.com
Web-Content-Management und interne Geschäftsprozesse

TYPO3 als CMS-Team


Wer über Content-Management-Systeme (CMS) spricht, hatte in den vergangenen Jahren sicher auch viel mit Open-Source-CMS-Systemen wie TYPO3, WordPress oder anderen zu tun, die über Jahre hinweg reifen konnten. Mit der breiten installierten CMS-Basis stellt sich deshalb für Unternehmen bei der Einführung von Microsoft SharePoint nicht immer auch automatisch die Frage, ob SharePoint das bestehende und umfassend „gebrandete“ CMS als Redaktionssystem ablösen muss.

Die Verbindung der bestehenden CMS-Welt mit SharePoint ist aber durchaus eine sehr präsente Fragestellung und bietet viele Möglichkeiten, beide Welten im Team zu nutzen. In unserem Fall war das ein Kernaspekt bei den Auswahlüberlegungen für unsere eigenen Fragestellungen und Umsetzungsentscheidungen für Kunden. Somit führen wir hier den Vergleich SharePoint und TYPO3. Für TYPO3 können jedoch repräsentativ auch andere CMS stehen, der technische Ansatz wird immer ähnlich sein.

Standards, Design und Usability

Standards: Gerade in der Umsetzung von Webanwendungen ist die konsequente Berücksichtigung von Standards in der Umsetzung unverzichtbar. Im Gegensatz zu den meisten Intranetanwendungen sind im Internet nur selten die konkreten Benutzer und deren IT-Umgebung bekannt. Als Folge davon müssen präventiv viele Herausforderungen gleichzeitig gemeistert werden, wie z. B. barrierefreier Zugang, unterschiedliche Bildschirmgrößen, -auflösungen und -ausrichtungen der Endbenutzergeräte oder auch das zum Teil sehr unterschiedliche Verhalten verschiedener Browser.

Um diese Herausforderungen einfacher meistern zu können, haben sich so genannte Cascading-Style-Sheets-(CSS)- oder Responsive-Frameworks am Markt etabliert, die in etablierte CMS bereits handlich integriert sind, wie z. B. YAML, Bootstrap oder ähnliche. Für SharePoint lassen sich diese Frameworks natürlich ebenfalls nutzen, doch aus der Box bekommt man derzeit leider nichts geschenkt.

Design und Usability: Usability ist sicher weitgehend unabhängig von der eingesetzten CMS-Technologie, dort spielen eher konzeptionelle Fähigkeiten der Usability-Engineers eine Rolle [1], um die Bedienung der Systeme für Endbenutzer intuitiv und einfach zu machen. Im Design entscheidet sich dann, wie gut die Usability-Konzepte zum Endbenutzer transportiert werden können.

Was bei TYPO3 und WordPress von Beginn an ein Kernthema war, war noch bei SharePoint 2010 ein eher exotisches und aufwändiges Verfahren: Branding und UI-Design (die Anpassung des Aussehens der Bedienoberf...

Exklusives Abo-Special

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang