© Kellie L. Folkerts/Shutterstock.com
Strukturierte Inhaltsverwaltung mit SharePoint

SharePoint als CMS


Eine wichtige Kernfunktion von SharePoint stellt die eingebaute webbasierte Inhaltsverwaltung (Web Content Management; WCM) dar. Es ist davon auszugehen, dass über diese Funktion SharePoint in vielen Unternehmen Einzug gehalten hat. Auch wenn die Verwendung einfach und intuitiv ist, sollten einige Punkte zu Beginn beachtet werden.

Die webbasierte Inhaltsverwaltung in SharePoint ist das meist verwendete Feature. Diese Funktion ist nahezu in jeder SharePoint-Installation aktiv und in Gebrauch. Ob im Intranet, Extranet oder im Internet eingesetzt, erlaubt es die einfache Veröffentlichung von Inhalten. So einfach auch dieses Feature genutzt werden kann, zu Beginn sollte jedoch eine gut überlegte Inhaltsplanung durchgeführt werden. Dabei sind im optimalen Fall nicht nur aktuelle Inhalte zu betrachten, sondern auch abschätzbare Inhaltsstrukturen in der Zukunft. Denn nur eine geplante Inhaltsstruktur erlaubt es später, auch Inhalte in verschachtelten Strukturen finden zu können. Ebenfalls kann somit der Frustrationsfaktor von (Portal-)Anwendern – der oft durch die Aussage „Bei uns im Portal finde ich nie etwas …“ entsteht – reduziert werden. Im Groben besteht der erste Schritt darin, die Art des Portals zu bestimmen. Dies wird meist durch die Aufgabenstellung vorgegeben und ist oft auch nicht beeinflussbar. SharePoint ermöglicht u. a. die Umsetzung folgender Webseitentypen:

  1. Internetpräsenzwebsite
  2. Internetgeschäftswebsite
  3. Intranetsites
  4. Extranetwebsites

Wie erkennbar ist, können mit den oben gelisteten Typen die meisten Szenarien abgedeckt werden. Ein öffentlicher Webauftritt ist mit der ersten Variante abbildbar. Eine Spezialisierung der vorherigen Variante ist die zweite Ausprägung. Hier geht es um die Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen eines Unternehmens. Die dritte Variante ist in vielen Unternehmen zu finden und ermöglicht die strukturierte Abbildung eines Unternehmens. Hierbei geht es in erster Linie darum, internen Mitarbeitern eine Austauschplattform zur Verfügung zu stellen. Schlussendlich ermöglicht die letzte Variante die Einbeziehung externer Partner und eine bessere Unterstützung für Homeofficemitarbeiter. Der wesentliche Unterschied zwischen den ersten und letzten beiden Typen besteht in der entstehenden Portalstruktur bzw. -hierarchie. Bei der Umsetzung eines internen Portals wird in der Regel die Unternehmensstruktur als Basis für die Portalstruktur verwendet. Dies ist auch sinnvoll, da somit keine neue Hierarchie entsteht. Mitarbeitern...

Neugierig geworden?

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang