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Möglichkeiten, Grenzen und Szenarien für den Einsatz des Cloud-Speicherplatzes

OneDrive for Business


Mit der Umbenennung von „SkyDrive Pro“ in „OneDrive for Business“ hat Microsofts Cloud-und Synchronisationsdienst nicht nur einen neuen Namen, sondern auch zahlreiche neue Möglichkeiten und Funktionen bekommen. Die Technologie ermöglicht es Unternehmen, komplett neue Strategien für den digitalen Arbeitsplatz zu adressieren. Dabei eröffnet der Dienst neue Wege für die Cloud-Kunden und bietet zudem auch die Option von Hybridszenarien, bei denen eine On-Premises-Farm mit dem Cloud-Dienst gekoppelt wird. Dieser Artikel stellt Ihnen den neuen Funktionsumfang von OneDrive for Business sowie die unterschiedlichen Möglichkeiten der Integration vor.

OneDrive for Business ist in erster Linie ein Onlinespeicher, auf dem Mitarbeiter von Unternehmen ihre persönlichen und geschäftlichen Dokumente speichern, verteilen, synchronisieren und bearbeiten können. Der webbasierte Dienst ist für den Zugriff von unterschiedlichen Geräten aus optimiert, so können Nutzer nicht nur über ihren bevorzugten Browser, sondern auch über diverse mobile Apps (Windows Phone, iOS oder Android) auf den Dienst zugreifen. Durch die Verfügbarkeit von Office Online lassen sich die in OneDrive for Business gespeicherten Dokumente schnell öffnen und ggf. auch webbasiert bearbeiten. OneDrive for Business steht allen Office-365-Kunden zur Verfügung, kann aber auch als Standalone-Abonnement erworben werden.

Die vielen Bedeutungen des Begriffs „OneDrive“

Dieser Artikel konzentriert sich auf OneDrive for Business als persönlichen Cloud-Speicher für Mitarbeiter eines Unternehmens. Der Begriff „OneDrive“ wird von Microsoft jedoch häufiger genutzt, weshalb diese unterschiedlichen Bedeutungen genauer erläutert werden sollen.

„OneDrive“ ohne den „for Business“-Zusatz ist ein Onlinespeicher für Privatanwender. Ähnlich wie beim Enterprise-Service können Anwender – in diesem Fall Privatpersonen – ihre Daten über unterschiedliche Geräte hinweg abspeichern und mit Freunden teilen.

Zu Verwirrung führt oftmals der verwendete Begriff „OneDrive“ innerhalb der SharePoint-On-Premises- oder Office-365-Oberfläche. Dieser Link in der obersten Navigationsleiste leitet die Nutzer zur Dokumentenbibliothek innerhalb der „My Site“ weiter, die als OneDrive-for-Business-Speicherort fungiert.

Zu guter Letzt ist OneDrive bzw. OneDrive for Business auch ein Synchronisationsdienst, mit dem Dokumente aus einer On-Premises- oder Onlineumgebung mit einem Windows-Client synchronisiert werden können. Hier taucht der Link dann auch in der Windows-Umgebung unterhalb der Favoriten auf. Der Dienst ist Bestandteil von Office 2013, kann aber auch als Standalone-Installation bezogen werden.

Diese vielen Bedeutungen stiften in der Praxis oftmals Verwirrung bei einigen Nutzern. Um nicht gleich die Akzeptanz für den Dienst zu verlieren, sollte hierauf im Rahmen der Einführung von SharePoint oder OneDrive for Business in Form von Schulungen oder anderen Hilfestellungen auf jeden Fall eingegangen werden.

Die neue Art der (Zusammen)Arbeit

Die Speicherung von Daten in Unternehmen ist ein altes, aber auch stets relevantes Thema. Wo sollen Mitarbeiter ihre eigenen Files ablegen? Im User-Home-Verzeichnis? Lokal auf dem PC des Mitarbeiters oder in einer SharePoint My Site? Mit OneDrive for Business liefert Microsoft eine Lösung, die auf der einen Seite mit derzeit maximal einem Terabyte einen vergleichbar günstigen Speicherplatz für Mitarbeiterdokumente bietet, auf der anderen Seite aber auch das „Look and Feel“ eines gewohnten Mediums. Wer es gewohnt ist, mit lokalen oder Netzlaufwerken zu arbeiten, muss durch die Nutzung von OneDrive for Business nicht sofort seine Arbeitsweise umstellen. Der Dienst lässt sich spielend einfach mit dem PC synchronisieren, sodass der Zugriff dem auf einen lokalen Ordner gleicht (Abb. 1).

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Abb. 1: OneDrive for Business integriert sich nahtlos...

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