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Social Intranet als ein Veränderungsprozess

Wer nicht drin ist, ist raus


Das Thema Social Intranet beschäftigt Unternehmen mehr denn je. Technologisch gesehen spielt SharePoint im Markt neben Yammer ganz vorn mit. Themen wie ECM, Social Collaboration und Big Data rücken näher zusammen und neue Fragen poppen auf wie: Welche Dimensionen umfasst ein Social Intranet? Welchen Nutzen können Unternehmen aus diesen ziehen? Was verändert sich gerade in der Zusammenarbeit der Menschen?

Social Business, Social Intranet, Social Computing – nach wie vor stehen diese Buzzwords für eine interne Unternehmenskommunikation, die den Menschen und seine Vernetzung in den Mittelpunkt stellt. Dabei geht es schon lange nicht mehr nur um reine „Like“-Buttons und Aktivitätenstreams, sondern um die Einbindung „sozialer“ Funktionalitäten in Unternehmensprozesse und tägliche Arbeitsabläufe. Wenn wir das Thema „Social“ bei ersten Gesprächen mit Kunden ansprechen, kommt schnell die Frage auf: „Und was bringt mir das? Wo liegt der Mehrwert?“ Deshalb haben wir die Nutzendimensionen der sozialen Technologie zusammengefasst (Abb. 1):

  1. Förderung der Vernetzung der Mitarbeiter: Experten können durch Mitarbeiterprofile schneller gefunden und mit anderen vernetzt werden.
  2. Gemeinsames Arbeiten an geschäftsrelevanten Informationsressourcen, z. B. das Bearbeiten von Verfahrensanweisungen etc.
  3. Gemeinsames Erfassen, Strukturieren und Entwickeln von unternehmensrelevantem Wissen, z. B. das gemeinsame Bearbeiten von Projekträumen oder Themenseiten in einem Wissensmanagement-Wiki.
  4. Förderung von neuen Ideen/Innovationen: Die Masse ist klüger als jedes Einzelmitglied. Gemeinsames Erfassen, Bewerten und Weiterentwickeln von Ideen kann zu neuen Innovationen und kürzeren Time-to-Market-Zyklen führen. Ein interaktives Vorschlagswesen kann die Motivation erhöhen und schnelleres Feedback für die Ideengeber garantieren. Externe Intelligenzen können miteinbezogen werden.
  5. Förderung der Zusammenarbeit spezifischer Arbeitsgruppen/Teams: Mitarbeiter können unabhängig von ihrem Standort online zusammengebracht werden, z. B. in einer Themencommunity, in der auch Fragen gestellt und Umfragen eingebracht werden können.
  6. Mehr Motivation durch Reputation, z. B. durch Rating von Inhalten oder durch Punkte für die aktive Mitarbeit im Intranet, die an ein Belohnungssystem gekoppelt sind.
  7. Abbildung von Geschäftsprozessen, z. B. in einem Managementsystem für Qualitäts- oder Risikomanagement, das mit sozialen Funktionalitäten arbeitet. Durch die Ad-hoc-Zusammenarbeit können Probleme schneller gelöst werden.
  8. Minderung von Sammel-E-Mails: Was früher in vielen E-Mail-Verteilern zum Ausdruck gebracht wurde, läuft heute über den persönlichen Aktivitäten- oder Newsstream.
  9. Verbess...

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