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Sieben Tipps zur Auslagerung von On-Premise-Apps

(Ab) Auf Wolke Sieben


Klingt es nicht verführerisch, in der Wartung ungeliebte, aber für das Tagesgeschäft unerlässliche Standardapplikationen einfach aus der eigenen Anwendungslandschaft auszulagern und dabei trotzdem die administrative Kontrolle zu behalten? Wie so oft kommt aber auch hier ein fingerhebendes Aber. Im folgenden Beitrag sollen daher Einblicke in einige Gedankengänge zur Ablösung von lokal betriebenen Microsoft-Standardapplikationen anhand eines fiktiven Unternehmens aus dem Dienstleistungssektor gewährt werden.

Der anfängliche Fokus liegt auf der lokal betriebenen Anwendungslandschaft eines fiktiven Dienstleistungsunternehmens. Hier sind typische Komponenten wiederzufinden: Der Exchange Server als E-Mail-System, SharePoint zur Realisierung eines Intranets inklusive Diskussionsboard und Bildersammlung, Lync als Instant Messenger sowie ein Dynamics-CRM-System zur Kunden- und Auftragsverwaltung. Da verschiedene Komponenten einen SQL Server für ihren Betrieb benötigen, ist ein zentrales Datenbankcluster im Unternehmen vorhanden. Es stellt Instanzen für Exchange, SharePoint und CRM bereit. Gleichzeitig ist es Anlaufpunkt für die Realisierung der Back-up-Strategie des Unternehmens. Das Active Directory ist standardmäßig aufgebaut, beherbergt also Benutzer-, Computer- und Gruppenobjekte.

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Abb. 1: Sieben Tipps zur Auslagerung

Welche Anwendungen?

Theoretisch wäre es kein Problem, die gesamte Software des Unternehmens als Cloud-Variante zu verwenden. Dieser Ansatz ist aber aus verschiedenen Gründen unwahrscheinlich. Sowohl organisatorische, personelle, finanzielle und/oder rechtliche als auch unter Umständen branchenspezifische Aspekte müssen hier beachtet werden. Die Aspekte müssen für jede Anwendung beleuchtet und hinterfragt werden: Welche Anwendung qualifiziert oder disqualifiziert sich durch Erfüllung welcher Kriterien für eine Migrationsprüfung? Die Gründe können vielfältig sein. Es seien hier einige Beispiele genannt:

Qualifikation

  • Stark schwankende Parameter sorgen für ständig erforderliche Anpassungen in der physikalischen Leistungsfähigkeit eines Systems.
  • Ein System wird von fachlich in anderen Richtungen spezialisierten Mitarbeitern „nebenbei“ betrieben. Probleme erfordern eine spezielle Einarbeitung sowie den Einkauf von externem Know-how und verursachen häufig (ähnliche) Beeinträchtigungen im operativen Tagesgeschäft.
  • Die Präsenzzeiten in den Büros des Unternehmens sind unterdurchschnittlich. Darüber hinaus ist nicht sichergestellt, dass sich stets ein sy...

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