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SharePoint Kompendium
Mehrwerte für Cloud-only- oder Hybrid-Szenarien

Office 365 Video

Mit der Ausrichtung „Bring die Cloud in dein Business“ hat Microsoft ihre Strategie für Office 365 und SharePoint On-Premise neu justiert und ist von der Idee „Bring dein Business in die Cloud“ abgekommen. Der Softwareriese aus Redmond hat erkannt, was seine Kunden wollen und schafft mit Office 365 passende Lösungsangebote, die den Mehrwert einer Portalumgebung für Unternehmen und Anwender steigern. Dabei spielt das Konzept der NextGen Portals eine wesentliche Rolle, zu denen neben Delve und OneDrive for Business auch das Videoportal zählt. Dieser Artikel gibt einen fachlichen sowie technischen Einblick in die aktuelle Lösung des Office-365-Video-Portals und bietet einen Ausblick auf das, was Kunden in den kommenden Monaten an Neuerungen erwarten dürfen.

Fabian Moritz


Wer sich in den vergangenen Monaten mit Office 365 auseinandergesetzt hat, wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf den Begriff „NextGen Portals“ gestoßen sein. Auf der diesjährigen Microsoft-Ignite-Konferenz erreichte das Thema eine enorme Präsenz. Was hat es mit diesem Begriff auf sich und welche Bedeutung steckt dahinter? Um uns der Antwort auf diese Frage zu nähern, wollen wir einen Blick in die Vergangenheit werfen. Angefangen hat alles vor knapp zwei Jahren: Auf der SharePoint Conference 2014 wurden mit dem Videoportal und Delve die ersten beiden Standardportallösungen für Office 365 angekündigt und wenig später für die ersten Kunden verfügbar gemacht. Mit diesen beiden neuen Portalen wird die Ausrichtung der Plattform Office 365 erstmals deutlich. Wo vorher noch die aus SharePoint stammenden Zusammenarbeitsdienste oder OneDrive for Business im Vordergrund standen, liefern NextGen Portals einen komplett neuen Ansatz: Sie bieten eine ganzheitliche Lösung für vollständige Geschäftsszenarien innerhalb von Office 365. Die Portale greifen hierbei auf Standardbausteine von SharePoint, Azure oder weitere angrenzende Cloud-Services zurück. Bis dahin waren solche Portallösungen nur in SharePoint On-Premise denkbar und auch nur mit einem hohen Implementierungsaufwand. Mit den NextGen Portals frischt Microsoft das klassische Thema „Make or buy“ wieder auf und schafft ein ernstzunehmendes „Ready-to-go“-Angebot, das Office-365-Kunden ohne Aufwand und Zusatzkosten nutzen können.Die Portallösungen folgen vier wesentlichen Grundprinzipien: intelligent, sozial, mobil und ready-to-go. Die Intelligenz erhalten sie durch Machine-Learning-Konzepte, insbesondere durch die Technologie von Office Graph. Office Graph analysiert den gesamten Content, die Interaktionen und Aktivitätsstreams aller Profile und errechnet daraus eine individuelle Relevanz pro Nutzer. Sozial werden die Anwendungen zum Beispiel über die Integration eines Yammer-Feeds. Bei der mobilen Strategie verfolgt Microsoft zwei Ansätze: Durch die Bereitstellung mobiler Apps für iOS, Android oder Windows Mobile verfolgt der Hersteller zum einen den adaptiven Ansatz, indem auf ein Gerät zugeschnittene mobile Apps bereitgestellt werden. Die durchgängige mobile Darstellung auf mobilen Browsern will Microsoft lösen, indem es die Portale in einem responsiven Design ausliefert. Ready-to-go verspricht, dass die Anwendungen direkt genutzt werden können, ohne dass hohe Aufwände in der Einrichtung, Anpassung oder Be...

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Office 365 Video

Mit der Ausrichtung „Bring die Cloud in dein Business“ hat Microsoft ihre Strategie für Office 365 und SharePoint On-Premise neu justiert und ist von der Idee „Bring dein Business in die Cloud“ abgekommen. Der Softwareriese aus Redmond hat erkannt, was seine Kunden wollen und schafft mit Office 365 passende Lösungsangebote, die den Mehrwert einer Portalumgebung für Unternehmen und Anwender steigern. Dabei spielt das Konzept der NextGen Portals eine wesentliche Rolle, zu denen neben Delve und OneDrive for Business auch das Videoportal zählt. Dieser Artikel gibt einen fachlichen sowie technischen Einblick in die aktuelle Lösung des Office-365-Video-Portals und bietet einen Ausblick auf das, was Kunden in den kommenden Monaten an Neuerungen erwarten dürfen.

Fabian Moritz


Wer sich in den vergangenen Monaten mit Office 365 auseinandergesetzt hat, wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf den Begriff „NextGen Portals“ gestoßen sein. Auf der diesjährigen Microsoft-Ignite-Konferenz erreichte das Thema eine enorme Präsenz. Was hat es mit diesem Begriff auf sich und welche Bedeutung steckt dahinter? Um uns der Antwort auf diese Frage zu nähern, wollen wir einen Blick in die Vergangenheit werfen. Angefangen hat alles vor knapp zwei Jahren: Auf der SharePoint Conference 2014 wurden mit dem Videoportal und Delve die ersten beiden Standardportallösungen für Office 365 angekündigt und wenig später für die ersten Kunden verfügbar gemacht. Mit diesen beiden neuen Portalen wird die Ausrichtung der Plattform Office 365 erstmals deutlich. Wo vorher noch die aus SharePoint stammenden Zusammenarbeitsdienste oder OneDrive for Business im Vordergrund standen, liefern NextGen Portals einen komplett neuen Ansatz: Sie bieten eine ganzheitliche Lösung für vollständige Geschäftsszenarien innerhalb von Office 365. Die Portale greifen hierbei auf Standardbausteine von SharePoint, Azure oder weitere angrenzende Cloud-Services zurück. Bis dahin waren solche Portallösungen nur in SharePoint On-Premise denkbar und auch nur mit einem hohen Implementierungsaufwand. Mit den NextGen Portals frischt Microsoft das klassische Thema „Make or buy“ wieder auf und schafft ein ernstzunehmendes „Ready-to-go“-Angebot, das Office-365-Kunden ohne Aufwand und Zusatzkosten nutzen können.Die Portallösungen folgen vier wesentlichen Grundprinzipien: intelligent, sozial, mobil und ready-to-go. Die Intelligenz erhalten sie durch Machine-Learning-Konzepte, insbesondere durch die Technologie von Office Graph. Office Graph analysiert den gesamten Content, die Interaktionen und Aktivitätsstreams aller Profile und errechnet daraus eine individuelle Relevanz pro Nutzer. Sozial werden die Anwendungen zum Beispiel über die Integration eines Yammer-Feeds. Bei der mobilen Strategie verfolgt Microsoft zwei Ansätze: Durch die Bereitstellung mobiler Apps für iOS, Android oder Windows Mobile verfolgt der Hersteller zum einen den adaptiven Ansatz, indem auf ein Gerät zugeschnittene mobile Apps bereitgestellt werden. Die durchgängige mobile Darstellung auf mobilen Browsern will Microsoft lösen, indem es die Portale in einem responsiven Design ausliefert. Ready-to-go verspricht, dass die Anwendungen direkt genutzt werden können, ohne dass hohe Aufwände in der Einrichtung, Anpassung oder Be...

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