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Bring Your Own Device: Eine Standortbestimmung 2016

Leise und dennoch präsent


Das Thema Bring Your Own Device (BYOD) hatte vor ein bis zwei Jahren Hypestatus. Die eigenen Geräte der Mitarbeiter im Unternehmen einzusetzen, wurde einerseits als starkes Mittel der Motivations- und Effizienzsteigerung gesehen, anderseits haben die Hüter des Datenschutzes schon die schlimmsten Befürchtungen heraufbeschworen. Dann wurde es ruhig – zu ruhig?

Der Erfolg eines Unternehmens bestimmt sich heute nicht nur durch die Qualität der Leistungen, sondern auch durch eine schnelle und flexible Auftragserledigung sowie eine zeitnahe Beratung der Kunden. Es genügt also nicht, eine Leistung anzubieten, sondern zunehmend rückt der Faktor Zeit in den Fokus. Die Interessen der Mitarbeiter entwickeln sich diesbezüglich eher in eine andere Richtung. Längere Präsenzzeiten am Arbeitsplatz und im Büro sind nicht erwünscht. Immer mehr wird der Wunsch nach echter Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit (Work Life Balance) präsent. Eine höhere Flexibilität der Mitarbeiter ist daher notwendig. Viele Unternehmen haben dazu bereits in den letzten Jahren die entsprechenden organisatorischen und administrativen Maßnahmen ergriffen. Sich von starren Vorgaben bezüglich Ort und Zeit für seine Mitarbeiter zu verabschieden, ist oft nicht leichtgefallen. Gerade große Unternehmen oder Organisationen mit einer gewissen Nähe zu öffentlichen Einrichtungen mussten und müssen dabei sprichwörtlich mehrfach über ihren eigenen Schatten springen. Anzupassen waren viele Bestimmungen im Unternehmen, wie Betriebsvereinbarungen und andere Arbeitsvorschriften. Das Schwierigste dabei ist jedoch, ein Umdenken in den Köpfen der Beteiligten zu erreichen.

Um den Erfordernissen nach mehr Flexibilität zu entsprechen, kam das Thema Bring Your Own Device (BYOD) gerade recht. Die Idee besteht darin, dass in den Unternehmen zunehmend der Einsatz eigener Technologie der Mitarbeiter (mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Notebooks) nicht nur geduldet, sondern aktiv begleitet, gelegentlich sogar gefördert wird. Unterschiedliche Spielarten dieser Idee haben sich herauskristallisiert. Bei COPE (Corporate Owned, Personally Enabled) stellen die Unternehmen den Mitarbeiten leistungsfähige Geräte zur Verfügung. Dabei wird ausdrücklich eine private Nutzung der Geräte – auch in der Freizeit – in Kauf genommen. Bei der Auswahl der Technik hat der Mitarbeiter ein Mitbestimmungsrecht. Inwieweit dieses – unter Beachtung bestimmter technischer Notwendigkeiten und kostenmäßiger Aspekte – ausgestaltet wird, ist v...

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