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Das SharePoint Code Analysis Framework im Einsatz

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Das SPCAF, SharePoint Code Analysis Framework, ist eine generische Codeanalyse-Engine, die jegliche Art von Code im Kontext von SharePoint analysieren kann. Dazu gehören XML, JavaScript, .NET-Code, ASPX, HTLM und CSS. Mithilfe von Regeln können Standards für die Programmierung definiert und überprüft werden. Ergebnis dieser Analysen ist jeweils ein Report, der die Analyseergebnisse zusammenfast und grafisch aufbereitet. Dieser Artikel beschreibt die Komponenten und Mehrwerte des SPCAF und zeigt darüber hinaus die Verwendung des Frameworks mit Visual Studio. Ebenso wird erklärt, wie individuelle Regeln zum Framework hinzugefügt werden können.

Das SharePoint Code Analysis Framework beinhaltet verschiedene Komponenten, um SharePoint-Code zu analysieren und zu bewerten. Ziel ist es dabei, die zentralen Fragen von Administratoren, Entwicklern, Qualitätsmanagern und Architekten zu beantworten. Laut Rencore [1], dem Hersteller des SPCAF, beschäftigen diese Stakeholder besonders die folgenden zentralen Fragen: „Wird die Lösung unsere bestehende SharePoint-Farm zerstören?“ „Ist mein Code richtig, und entspricht er Best Practices?“ „Entspricht der Code unserer Unternehmensstrategie und unseren Standards?“ „Ist der Code gut entwickelt und wartbar?“ Um diese Fragen beantworten zu können, lassen sich mit SPCAF .wsp-Dateien und Add-ins für Office 365 und SharePoint 2007–2016 analysieren. Dabei werden SSOM, CSOM, JSOM, REST, XML, HTML, ASPX, JavaScript, CSS und andere Quellen untersucht.

Diese Analyse dient neben der Beantwortung der oben genannten Fragen dem Ziel, Qualitätsstandards einzuhalten, Best Practices anzuwenden, die Wartbarkeit sicherzustellen, Sicherheits- und Governance-Aspekte zu betrachten und die Richtigkeit des Codes zu garantieren.

Die vier Analysekomponenten

Mithilfe von vier verschiedenen Analysekomponenten sollen alle Aspekte der Lösung analysiert werden (Abb. 1). Der SPCop führt Codequalitätsanalyse durch, für die über siebenhundert Regeln in verschiedenen Kategorien zur Verfügung stehen und aktiviert werden können. Diese Regeln beziehen sich auf einzelne Assemblies oder Anwendungen mit einer SharePoint-Abhängigkeit. Außerdem umfassen diese Regeln Elemente innerhalb der .wsp-Dateien bzw. Add-ins und Richtlinien für die Richtigkeit, Sicherheit und Wartbarkeit. Darüber hinaus gibt es Prüfmechanismen zur Einhaltung von Best Practices und Code-Guideline-Regeln, wie etwa die Benennung. Es können eigene Entwicklungsrichtlinien definiert werden, die über...

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